Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten

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Römisch-katholische Kantonalkirche Schwyz, die Landeskirche Nidwalden, die Römisch-katho-

lische Kirche im Kanton Basel-Landschaft, die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons

Luzern, die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Schaffhausen, die Römischkatholische Synode des Kantons Solothurn und die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug, Interkonfessionelle Kommission für den Religionsunterricht an den Solo-

thurnischen Kantonsschulen, Vorstand der kantonalen Fachschaft Religionskunde und Ethik des

Kantons Luzern, (16) unterstützten die Aufnahme des Fachs Religionen in die Liste der möglichen SF.

FSU unterstützt das SF Geschichte und Geografie und möchte Raumplanung als zentrales Thema darin verankern.

Forum per l’italiano in Svizzera sorgt sich vor einem zu grossen Angebot, darunter könnten wichtige Fächer leiden.

Ligue Vaudoise meint, mit neuen SF wie Sport, Religionen und Theater würde die Wirkung der doppelten Kompensation geschwächt. Das Gesamtniveau der Anforderungen am Gymnasium würde dadurch gesenkt.

SWB, Arbeitsgruppe Design und Technik SGL, Fachkommission Gestaltung LCH, PH Luzern Fachbereich Design und Technik, Fachgruppe Gestalten der PH SG (5) möchten das SF Design

und Technik einführen.

VSN kritisiert die Zunahme der Zahl der SF. Vielfalt sei der Vergleichbarkeit der Abschlüsse abträglich, Theater und Sport würden den wissenschaftspropädeutischen Ansprüchen nicht genügen, zudem entstünde Planungsaufwand.

KSGR sieht bei den SF primär die Funktionen der Vertiefung und Erweiterung. Die Schülerinnen und Schüler würden das SF aufgrund ihrer Eignung und Neigung wählen. Eine inhaltliche Vergleichbarkeit der Abschlüsse stehe nicht im Zentrum. Das SF solle vielmehr die überfachlichen Kompetenzen im Hinblick auf die allgemeine Studierfähigkeit und Wissenschaftspropädeutik fördern. KSGR schlägt im Sinne der Zukunftsfähigkeit vor, bei den SF wie bei den EF auf einen Fächerkatalog zu verzichten und den Kantonen und Schulen in diesem Bereich einen entsprechenden Spielraum zuzugestehen. Sollte diesem Vorschlag nicht zugestimmt werden, lehnt die KSGR eine Ausweitung des SF-Katalogs ab. Die im Falle der Öffnung im Rahmenlehrplan erforderliche Beschränkung auf Bildungsziele und Methodenvorgaben soll analog zu den Vorgaben bei den EF erfolgen (Art. 15). Mit einem solchen übergeordneten Rahmenlehrplan für SF könne eine Vergleichbarkeit zwischen den SF erreicht werden.

VSG schlägt vor, das Gefäss SF vollumfänglich für Innovationen zu öffnen. Daher sei auf eine explizite Liste von SF zu verzichten und eine Wahl aus allen Maturitätsfächern und auch in neuen Kombinationen zuzulassen, wie dies bei den EF schon vorgeschlagen wird. Falls diese Öffnung nicht kommt, spricht sich der VSG für alle fünf neuen SF aus. Er schlägt neu die Bezeichnung «Musik und Instrument» vor, damit die Möglichkeit des Fokus auf ein bestimmtes Instrument abgebildet wird.

Für SWR ist die breitgefächerte Bildung, über die alle Maturandinnen und Maturanden verfügen sollen, das Fundament einer gymnasialen Ausbildung. Auf dieser Grundlage votiert er jedoch für möglichst grosse Flexibilität bei den Pflichtwahlfächern und damit auch für eine noch weitergehende Öffnung des Katalogs der SF.

Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen ausdrücklich ein SF Geschichte und Geografie. Die deutliche Erhöhung der möglichen SF wird kritisch gesehen.

Der ASPI fordert Italienisch als SF auch bei sehr geringen Schülerzahlen in allen Schulen, um die Mehrsprachigkeit zu fördern.

KGU möchte die historisch gewachsenen SF überdenken. Mehr Flexibilität sei wünschenswert.

SVSM betont den Wert des SF Sport. Es gehe darum, dass Schülerinnen und Schüler eine Erweiterung oder eine Vertiefung des individuellen Bildungsprofils ermöglicht würde. Wesentlich sei die enge Vernetzung von Theorie und Praxis.

SFVC fordert ein SF Chinesisch. Er erkennt darin eine zentrale Massnahme aufgrund fehlender Chinakompetenz in der Schweiz.

LBG, VSG-BG möchten die Umbenennung der Fachbezeichnung von «Bildnerisches Gestalten» in «Kunst».