Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten

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GR sieht die Öffnung kritisch, weil sich daraus Probleme z.B. bei einem Schulwechsel ergeben könnten.

FR schlägt für Abs. 2 die zusätzliche Referenz auf Art. 12 vor. Damit sei ausdrücklich das EF Sport möglich.

NW lehnt eine Öffnung ab, weil dies die Gleichwertigkeit und Vergleichbarkeit der Abschlüsse nicht unterstütze.

SG stellt die Frage, wie damit umzugehen ist, wenn sich die Angebote im gleichen Fächerspektrum bewegen würden, aber einen anderen Fokus haben. Es stellen sich die Fragen, ob jemand mit einem naturwissenschaftlichen SF beispielsweise ein mathematisch-naturwissenschaftliches EF besuchen könnte, um sich optimal auf ein Studium an der ETH vorzubereiten, oder ob ein EF Robotik zulässig sei für Schülerinnen und Schüler mit Schwerpunkt Mathematik und Physik oder Informatik.

SZ spricht sich für eine Öffnung aus, aber nur auf der Basis der GF und die SF, nicht jedoch auch für weitere Fächer nach Art. 16. Aufgeführt werden sollen auch die SF Religionen und Sport.

SP, Junge Mitte Schweiz, KSGR, LBG, VSG-BG, RK der Kantonsschulen Aargau, VMBS, HEP

Vaud, Groupe de biologie du Collège de Gambach (10) begrüssen die Öffnung, unter anderem, weil sie Innovationsmöglichkeiten bringe, z.B. im Bereich der Interdisziplinarität.

Economiesuisse, digitalswitzerland (2) fordern, dass die EF erst in den letzten beiden Jahren der gymnasialen Ausbildung belegt werden, damit eine bewusstere Wahl dieser Fächer erfolgen kann.

KSGR möchte, dass sich der Rahmenlehrplan auf Allgemeine Bildungsziele und Methodenvorgaben für die EF beschränkt und keine inhaltlichen Vorgaben macht.

Die Akademien der Wissenschaften sehen die Anzahl der möglichen EF kritisch.

VSN kritisiert die Variantenvielfalt der EF. Die Vielfalt sei der Vergleichbarkeit der Abschlüsse abträglich, zudem entstünde ein grosser Planungsaufwand.

DMK würde es bevorzugen, wenn es nicht zur völligen Öffnung kommen würde.

Interkonfessionelle Kommission für den Religionsunterricht an den Solothurnischen Kantons-

schulen, Vorstand der kantonalen Fachschaft Religionskunde und Ethik des Kantons Luzern sind

mit der Öffnung des Fachs einverstanden und fordern ein EF Religion.

Groupe de branche Economie et Droit francophone du Collège de Gambach, Fachschaft

Geschichte Kantonsschule Wohlen sehen die Gefahr einer unbegrenzten Ausweitung auf Fächer, die keinen Beitrag zur allgemeinen Studierfähigkeit leisten.

Artikel 16: Weitere Fächer

FR, LU stimmen zu.

BL begrüsst die Möglichkeit für weitere Fächer, weist aber auf die generelle Problematik der zunehmenden Zahl von Fächern hin.

NW, TI möchten den Artikel streichen. Er unterstützt die Gleichwertigkeit und Vergleichbarkeit der Abschlüsse nicht.

UR kritisiert, dass es unklar sei, worauf sich der Ausdruck «Weitere Fächer» bezieht. Deshalb sollten die präzisierenden Erläuterungen aus dem Bericht übernommen werden.

Ligue Vaudoise möchte den Artikel streichen, weil er die Gleichwertigkeit und Vergleichbarkeit der Abschlüsse nicht unterstütze.

Akademien der Wissenschaften Schweiz schlagen zur Klärung vor, dass explizit nur GF, SF und EF sowie die Maturitätsarbeit als Maturitätsfächer definiert werden.

Gemäss HEP Vaud würde es dieser Artikel ermöglichen, eines oder mehrere spezifisch kantonale Fächer anzubieten (z. B. Kunstgeschichte - derzeit in «Bildende Kunst» integriert - oder antike Kultur), wenn dies gewünscht wird.

Conférence de branche Français, langue première Collège de Gambach möchte die Bedingungen

für neue Fächer kennen.