Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten
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Artikel 17: Ausgeschlossene Kombinationen
FR, GE (2) stimmen zu.
AG befürworten ausschliessende Kombinationen, insbesondere bezüglich musischer Fächer und Sport. Aber bei den Sprachen solle eine Vertiefung möglich sein.
AI meint, dass Bst. a. die Kombination von GF und SF derselben Sprache ausschliesst. Alle anderen GF könnten jedoch in irgendeiner Form auch als SF gewählt werden, was inkonsequent sei, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Kombination von GF und SF in den musischen Fächern Bildnerisches Gestalten und Musik künftig möglich sein soll.
BL begrüsst Abschaffung der Wahleinschränkungen für die EF, weil damit die Gleichwertigkeit der Fächer gewährleistet werde.
GE ist explizit für einen Ausschluss der Kumulation von SF und EF.
SO, ZH (2) schlagen die Streichung von Bst. b vor. Vor dem Hintergrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten gemäss Art. 15 Abs. 2 lässt sich die vorliegende Bestimmung kaum umsetzen.
TG möchte Kombinationen der gleichen Sprache in GF und EF verbieten.
Für VS möchte die Kombinationen mit SF Musik bzw. SF Bildnerisches Gestalten mit EF Sport nicht zulassen.
LBG, VSG-BG stimmen zu.
Die Mitte begrüsst die Möglichkeit, die SF Musik und Bildnerisches Gestalten mit den entsprechenden EF und Sport kombinieren zu können.
economiesuisse, digitalswitzerland sind gegen die Kumulation von SF und EF im Bereich der musischen Fächer und Sport.
HEP Vaud befürwortet ausschliessende Kombinationen, insbesondere bezüglich musischer Fächer und Sport. Aber in Sprachen soll eine Vertiefung möglich sein. HEP Vaud ist der Meinung, die Reduktion von ausgeschlossenen Kombinationen sei positiv, vor allem für die zukünftigen Studenteninnen der Bachelor-Ausbildung für den Primar Unterricht an der HEP Vaud.
Artikel 18: Ausbildungsangebote
FR, OW stimmen zu.
JU macht einen Formulierungsvorschlag.
Artikel 19: Maturitätsarbeit
FR, UR, VD (3) stimmen zu.
JU möchte mit einem Formulierungsvorschlag die Bedeutung der Kreativität stärken.
VD wünscht eine andere Formulierung für den Begriff Wissenschaftspropädeutik.
GLP fordert eine individuelle Arbeit, um die Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers möglichst objektiv beurteilen zu können.
FSU betont, dass sich Raumplanung als Thema für Maturitätsarbeiten anbietet.
Swissuniversities möchte, dass Maturitätsarbeiten weiterhin auch im Bereich Design und Kunst möglich sind, sofern sie einen reflektierenden wissenschaftlichen Aspekt beinhalten.
LBG, VSG-BG stimmen zu.
Artikel 20: Anteil der Fächer an der Unterrichtszeit
AG, AR, FR, LU, SO, TG, TI, SZ, VD, VS, ZH (11) stimmen zu.
AI begrüsst den Mindestanteil, ist aber gegen eine Senkung des Anteils der Sprachen. Die Erhöhung des Anteils der Kunstfächer bedeute für Maturitätsschulen für Erwachsene eine grosse Herausforderung.