Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 45Fedlex · Ergebnisbericht
NW stimmt der klaren Definition der Verantwortlichkeiten der SMK zu.
Gemäss VD soll Abs. 3, Bst. f (Chancengerechtigkeit) gestrichen werden, weil es sich um eine Zuständigkeit der Kantone und der Schulen handle.
VPOD fordert in Abs. 3, Bst. f den Begriff Chancengleichheit (statt Chancengerechtigkeit).
Inclusion Handicap findet die Formulierung in Abs. 3, Bst. f, zu allgemein und zu wenig auf das gültige Recht bezogen.
Die SMK empfiehlt, dass sie weiterhin die Anträge auf Genehmigung oder Ablehnung stellt.
Artikel 5: Aufgaben im Bereich der schweizerischen Maturitätsprüfung und der Ergänzungsprüfungen
GR regt eine redaktionelle Anpassung in Abs. 1 an.
SMK fordert, dass die SMK weiterhin die Verantwortung haben soll, dafür zu sorgen, dass Ergänzungsprüfungen überhaupt durchgeführt werden und dass sie diese auch durchführen kann (Abs. 2 anstelle der vorgeschlagenen Abs. 2 und 3).
Artikel 6: Zusammensetzung und Organisation
NW schlägt vor, dass die Ernennung der Mitglieder je hälftig durch Bund und EDK erfolgt.
USO fordert, dass bei der Zusammensetzung die Vertretung der Schülerschaft angemessen berücksichtigt wird.
Artikel 9: Grundsatz (Forum)
FR, GE, NE, NW, OW, SH, SO, TG, VD, ZG, ZH, digitalswitzerland, KSGR (13) stimmen der Schaffung
des Forums zu.
SG betont, dass die Abgrenzung gegenüber der SMK klar sein muss.
NE weist darauf hin, dass es bereits die Conférence des directeurs cantonaux de l’instruction publique sur la coopération dans le domaine de la maturité gymnasiale (CCoop—MG) gibt. Doppelspurigkeiten sollten vermieden werden.
TI meint, dass das Forum auch ohne rechtliche Grundlage geschaffen werden könne. Die SMK sei ausreichend repräsentativ.
VPOD fordert eine Streichung zugunsten der in Art. 6 vorgeschlagenen Organe Die Schaffung eines zusätzlichen Organs mit derart weitreichenden Aufgaben sei nicht sinnvoll. Dies sei umso mehr der Fall, als die Zusammensetzung dieses Forum mit nur einer Vertretung der Lehrpersonen weit von der Realität der Maturitätsschulen entfernt sei.
Artikel 10: Aufgaben
FR meint, dass das Thema der Digitalisierung breiter formuliert werden sollte. Damit soll es dem Forum möglich sein, auch andere Themen aufzunehmen, die sich auf den Unterricht auswirken.
Gemäss NW kann das Forum keine Analysen oder Empfehlungen veranlassen, weil es im Auftrag des WBF und der EDK handelt.
Digitalswitzerland erwartet, dass das Forum die Entwicklung im Bereich der gymnasialen Maturität vorantreibt.
SWR unterstützt den gesamtschweizerischen Fokus (Abs. 1). Er schlägt vor, dass sich die aktive Rolle des Forums stärker spiegelt (Abs. 2). Er schlägt eine Präzisierung zur Forschung vor und möchte, dass es in diesem Bereich auch selbst aktiv sein kann (Abs. 4). Schliesslich schlägt er eine regelmässige Berichterstattung vor (Abs. 5).
Artikel 11: Zusammensetzung und Organisation
AI, AG, AR schlagen ein Präsidiumsmitglied der Schweizerischen Volksschulämterkonferenz (SVAK) vor, AI zudem eine Vertretung des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer (LCH).