Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/2: Bundesgesetz über die Mobilitätsdateninfrastruktur · 274 Seiten

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Aktenzeichen: BAV-011-11/15/2/1/3/1

Ergebnis Vernehmlassung

16%

4% Ja Nein leer

80%

Abbildung 8: Frage 8.

Eine deutliche Mehrheit von 97 Antwortenden (Total Ja und Nein 102) (u.a alle Kantone, drei Parteien, fast alle Dachverbände und Branchenorganisationen) erachtet eine NADIM als

zweckmässig, um die Vernetzung von Mobilitätsdaten und Nutzenden zu verbessern. Insbesondere weil damit ein wichtiger Beitrag für Innovationen und die Vernetzung von Mobilitäts-

angeboten zugunsten eines effizienteren Gesamtsystems zum Nutzen der Akteure geleistet wird. Hinsichtlich Vertriebsfunktionalitäten gehen die Meinungen diametral auseinander.

Flächendeckende Mobilitätsdaten sind die Grundlage für ein effizientes Verkehrssystem (u.a. ZH, SAC, BG SA).

Eine aggregierte und kombinierte Sicht auf geografisch verortete Mobilitätsdaten ist eine Voraussetzung für multimodale Mobilität (u.a. SBB, CH++) und da dies teuer ist, leistet die NADIM hierzu einen wichtigen Beitrag (u.a. MOVI+, TRAVYS).

Verkehrsträgerübergreifende Informationen beeinflussen das Verkehrsverhalten positiv, die Verkehrsplanung erhält wichtige Planungsgrundlagen (z.B. AG) und ist Grundlage für ein wirkungsvolles Mobilitätsmanagement (SZ).

Es soll ein USE-Case basiertes Vorgehen unter Einbezug der Interessen der Akteure gewählt werden. (u.a. AMAG, SOB, CHACOMO). Synergien sind zu nutzen z.B. beim Fahrplan und auf weiterführende Services wie Vertrieb von öV-Tickets ist zu verzichten (u.a. NE, VD, LU, BPUK/KöV, VöV, ZVV, VBL). Andere sehen das Ticketing dagegen als zentrale Voraussetzung (u.a. TCS, AMAG, FRS).

Alle Verkehrsträger sind einzubeziehen (u.a. Flughafen Zürich, cvci) und aufgrund der Zweiteilung des Marktes ist der Bund als Intermediär zwingend und auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht notwendig (u.a. die Arbeitgeber, economiesuisse). Andere sehen als Alternative eine genossenschaftliche Lösung vor (MyBuxi, openmobility.ch).

Investitionen in eine smarte Infrastruktur sollen kompensiert werden mit einer Reduktion der Anforderungen an die physische Infrastruktur z.B. an Haltestellen, damit die Gesamtkosten nicht zunehmen (Post).

44/274 BAV-D-318B3401/238