Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/2: Bundesgesetz über die Mobilitätsdateninfrastruktur · 274 Seiten

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Aktenzeichen: BAV-011-11/15/2/1/3/1

Ergebnis Vernehmlassung

26%

Ja Nein 2% leer

72%

Abbildung 17: Frage 12.

Eine deutliche Mehrheit von 87 Antwortenden (Total Ja und Nein 90) (u.a. 24 Kantone, alle

Dachverbände) unterstützen ein Referenzsystem, das mehr als nur die Geodaten der öffentli-

chen Hand abbildet. Insbesondere im Hinblick auf die Vollständigkeit wird dem Einbezug von privaten Daten eine grosse Bedeutung zugeschrieben, die Umsetzung sei jedoch noch zu vertiefen.

Zusätzliche Daten stiften grossen Nutzen (u.a. BS), insbesondere im Hinblick auf Vollständigkeit von raumbezogenen Daten (u.a. SG, ZH, sgv, BG SA).

Besonders die Integration von neuen Daten (u.a. GE) aus Tourismus und auch On Demand Angeboten (u.a. SATW, Swiss Data Alliance, MyBuxi) stiftet nutzen.

Es wird eine freiwillige Regelung (u.a. ZG) und die Respektierung der Datenhoheit gefordert (u.a. die Arbeitgeber, economiesuisse, cvci, VFAS).

Es sollen auch See- und Luftwege einbezogen werden (u.a. TRAVYS, Acr, ARCS).

Für einige ist noch unklar, wie sichergestellt werden soll, dass auch Private ihre Daten zur Verfügung stellen und wie die Umsetzung erfolgt (u.a. GL, BE, GR, SH, SG, UR, LU, OW, BPUK/KöV, FRS).

Lediglich eine kleine Minderheit von 3 Antwortenden (Total Ja und Nein 90) (BL, TL, SOSA)

lehnt ab, dass mehr als nur die Geodaten der öffentlichen Hand abgebildet werden, insbeson-

dere wegen des unverhältnismässigen Aufwandes für kleine private Anbieter und weil die Harmonisierung des Datenaustausches auch ohne zentralisierte Infrastruktur erfolgen könne.

Der Anspruch wird als unrealistisch empfunden, da der Aufwand für die Privaten, je kleiner, je grösser werde (BL).

Der Datenaustausch soll harmonisiert werden, aber nicht im Rahmen einer zentralisierten Infrastruktur (TL).

65/274 BAV-D-318B3401/238