Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/43: Bericht zum Stand der Ausbauprogramme für die Bahninfrastruktur mit Änderungen an den Bundesbeschlüssen und zur Perspektive BAHN 2050 · 42 Seiten

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Bericht zum Stand der Ausbauprogramme für die Bahninfrastruktur mit Ergebnisbericht zur Vernehmlassung Änderungen an den Bundesbeschlüssen und zur Perspektive BAHN 2050

3.2.4 Weitere Bemerkungen zu Perspektive BAHN 2050 (Frage 2e)

Haben Sie weitere Bemerkungen zur Perspektive BAHN 2050?

Bemerkungen und zentrale Aussagen

324.01 Bericht enthält keine Aussagen zur notwendigen gesamtverkehrlichen Ko- ZH, BE, VS, GE, FDP,

ordination des öV-Ausbaus mit den Strassenvorhaben auf allen drei Staats- CTSO, Luzern, Ticino Alpebenen. transit, ValMara,

324.02 Im ländlichen Raum soll ein qualitativ gutes Bahnangebot und möglichst LU, UR, SZ, NW, EspaceSu-

früher Umstieg auf die Bahn sichergestellt werden, der Freizeit- und Touris- isseTI, OVT, RhB, SAB, musverkehr eine stärkere Bedeutung erlangen und die Anbindung des kan- SGV (Gemeinde), STV, tonalen Schienengüterverkehrs an die nationalen/internationalen Güterver- ZKöV kehrskorridore gewährleistet werden.

324.03 Unterirdische Lösungen (Raum Limmattal, metroswiss) im Rahmen der OW, NW, FR, metroswiss,

Perspektive BAHN 2050 schonen Umwelt, Boden und Anwohnende und OuestRail, ZPL geniessen bei Bevölkerung grössere Akzeptanz (Projekte nicht durch theo-

retische Berechnung der Klimaauswirkungen verschlechtern).

324.04 NIBA-Methodik (Nachhaltigkeitsindikatoren für Bahninfrastrukturprojekte) BS, BL, AggloBasel, SSV,

soll weiterentwickelt werden, damit Zielsetzungen der Perspektive BAHN SVI, Thurbo 2050 adäquat berücksichtigt sind (Siedlungsentwicklung nach innen, Ver-

dichtung, Anbindung intermediäre Siedlungsräume, geringere Treibhaus-

gasemissionen).

324.05 Im weiteren Prozess soll eine vertiefte Auseinandersetzung mit den «Me- SZ

gatrends» stattfinden.

324.06 Neue Technologien und Automatisierung bringen kaum noch Kapazitätsge- AG

winne (hohe eingebaute Sicherheitsreserven, Stecken sind gut bewirtschaf-

tet), so dass diese nur noch mit grösseren Streckenausbauten möglich

sind.

324.07 Prognose der Verkehrsentwicklung von 11 Prozent über alle Verkehrsträ- TG

ger (Verkehrsperspektiven 2050, Szenario Basis) werden als zu tief erach-

tet.

324.08 Umverteilung von Strassengelder zugunsten der Schieneninfrastruktur ist SVP

zu beenden.

324.09 Nächste Ausbauschritten sollen verkehrslenkende Massnahmen (z.B. IGöV

Roadpricing) berücksichtigen.

324.10 Entwicklung der multimodalen Umsteigezentren sollen im Rahmen der Ag- TCS

glomerationsprogramme der 4. Generation koordiniert werden (Bahnhöfe in

Stadtzentren, Vorstadtbahnhöfe in Peripherie).

324.11 Es fehlt ein Gesamtkonzept, das den ökologischen, energetischen und wirt- EspaceSuisseTI

schaftlichen Herausforderungen gerecht wird.

324.12 Abgeltungsverordnung soll zugunsten von öV-Angeboten im touristischen SAB, VBZ

Bereich (z. B. Bus alpin) und öV-Infrastrukturausbauten im städtischen

Schienenverkehrssystemen (BIF) geändert werden.

324.13 Bundesrat soll ein Innovationsprogramm für neuartige, kundenfreundliche IGöV

Baumethoden entwickeln lassen und dessen Umsetzung finanzieren.

324.14 ARE-Verkehrsszenarien sollen unabhängig überprüft werden. IGöV

324.15 Für Bahn, Bahninfrastruktur und Bahnunternehmen ist Stabilität, Einfach- VSLF

heit und Universalität wichtig.

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