Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 12Fedlex · Ergebnisbericht
a+ weist auf die Bereitschaft der sechs Einheiten der Akademien hin, durch Priorisierungen und einen weiterhin äusserst verantwortungsvollen Umgang mit den erhaltenen Mitteln ihren Beitrag zu leisten, damit auch in finanziell schwierigen Zeiten der grösstmögliche Nutzen mit den geplanten Mitteln erzielt wird. VSLCH sieht finanzielles Optimierungspotenzial in der vermehrten Koordination von Aufgaben unter den Kantonen (Qualitätsrahmen, Evaluation, etc.).
SGGF wünscht eine Aufstockung der Mittel für den BFI-Bereich und dass keine Kürzung der Mittel für die Grundaufgaben der Akademien der Wissenschaften Schweiz erfolgt.
3.1.3 Transversale Themen
Zusammenfassung: Die Wahl der transversalen Themen wird breit begrüsst und von keinen Vernehmlassungsteilnehmenden grundsätzlich kritisiert. Rund 10 % der Stellungnehmenden, die sich zu den transversalen Themen äussern, betont derweil, dass die Wahl der transversalen Themen keine Überregulierung zeitigen. Verschiedene Stellungnehmende äussern sich zu spezifischen transversalen Themen. Bezüglich der nachhaltigen Entwicklung wird etwa angeregt, dass die Bildung für nachhaltige Entwicklung einen höheren Stellenwert erhalten oder die Nachhaltigkeit stärker und klarer definiert werden soll. Verschiedentlich wird angemerkt, dass auch die Digitalisierung nachhaltig erfolgen muss. Zur Chancengerechtigkeit wiederum werden vermehrte Forschungsaktivitäten angeregt und teilweise gefordert, dieser Aspekt soll sich zudem nicht nur auf das Geschlecht beziehen. Auch wird verschiedentlich eine stärkere Ausrichtung auf den Aspekt der Chancengerechtigkeit in allen Bildungsbereichen sowie in intersektionaler Breite [Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen] gefordert. Bezüglich der nationalen und internationalen Zusammenarbeit diskutieren die Stellungnehmenden den künftigen Prozess sowie die Finanzierung der Roadmap für Forschungsinfrastrukturen. Weiter wird die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation betont. «Swissnex in Switzerland» wird zudem punktuell diskutiert und von zwei Dritteln der sich zu diesem konkreten Thema äussernden Stellungnehmenden explizit begrüsst.
GE, SP, KFMV, SAV, sgv, agenda2030, Baumeisterv, bikoa, IS, pusch, SAJV, SAVOIRSOCIAL,
SDSN, SFF, SUB, SUK, swissmem, SWR, VSS und wyssacademy unterstützen grundsätzlich die Relevanz der vier transversalen Themen.
BE, BS, SGB, actionuni, ETHZ-hv, FemWiss, IDEAS und SGGF begrüssen insbesondere die Chancengerechtigkeit als transversales Thema, GRÜNE, Bibliothekwoechslin, SWITCH und VSL-CH die nachhaltige Entwicklung sowie die beiden letzteren zusätzlich die Digitalisierung.
SAV, sgv, Baumeisterv, H+, SFF und swissmem betonen, dass die transversalen Themen in der Umsetzung nicht zu einer Überregulierung, insbesondere bei der Berufsbildung, führen sollen.
bikoa, SAJV, pusch, SDSN und VSS fordern, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung und Chancengerechtigkeit als Grundsätze der Förderpolitik hinzugefügt werden und bei allen Förderentscheiden miteinfliessen.
agenda2030, SUK und wyssacademy kritisieren, dass die transversalen Themen unterschiedlich gewichtet werden.
BCH und LCH weisen auf ein Spannungsverhältnis zwischen der digitalen Transformation und der nachhaltigen Entwicklung hin und merken an, dass die Sozial-, Selbst- und Medienkompetenz unterstützt werden müsse.
FemWiss weist auf die Interdependenzen zwischen den transversalen Themen hin und SGGF fordert, dass Geschlechterfragen nicht nur bei Chancengerechtigkeit, sondern in der Bearbeitung aller Transversalthemen berücksichtigt werde.
lünenburgerl wünscht, die unternehmerische Tätigkeit als weiteres, fünftes transversales Thema zu verankern.
Seite 12 von 75