Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
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3.1.3.1 Digitalisierung
bikoa, pusch, SDSN und VSS betonen, dass der Fokus auf einer nachhaltigen Digitalisierung liegen soll. bikoa, ETHZ-hv, pusch und SDSN begrüssen die Bestrebungen hinsichtlich Open Data und Open Education und wünschen diesbezüglich einen Ausbau und eine stärkere Förderung, ETHZ-hv begrüsst zudem auch die Bemühungen im Bereich Open Science.
GLP und ch++ bemängeln, dass die Thematik der KI nicht ausreichend behandelt wird und auch GE betont die Herausforderungen im Zusammenhang mit KI. ETH-Rat bittet den Bundesrat, eine Sonderbotschaft zur KI zu verfassen und entsprechende Finanzen vorzusehen. Er ist überzeugt, dass schweizweit Kräfte im Bereich KI gebündelt und die notwendige Infrastruktur für Forschung, Lehre und Wissens- und Technologietransfer bereitgestellt werden müssen.
agenda2030 und wyssacademy kritisieren, dass Digitalisierung auf technischen Fortschritt reduziert wird und Inkohärenzen mit anderen Politikfeldern wie etwa der Chancengerechtigkeitsförderung nicht explizit aufgeführt werden.
Interpharma und swissbiotech streichen die Relevanz der Digitalisierung im Gesundheitswesen hervor.
KFMV merkt an, die Vorbereitung der Menschen auf den durch die Digitalisierung verursachten Strukturwandel sei mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden. Auch laufbahnswiss ist der Ansicht, dass die Weiterentwicklung im Bereich Digitalisierung mit grossen Kosten verbunden ist, wobei die Zusammenarbeit im Rahmen von Public-Private-Partnerships (PPP) eine kostengünstige Option wäre. Für PPP-Projekte sollen demnach auch öffentliche Projektgelder genutzt werden können.
VD möchte die strategische Priorisierung der Digitalisierung noch stärker betont sehen.
FDP begrüsst den sehr hohen Stellenwert, der digitalen Herausforderungen in der BFI-Strategie eingeräumt wird, insbesondere in diesem Bereich müsse die öffentlich-private Zusammenarbeit gefördert werden.
GRÜNE fordert, dass der Bund beim Thema Digitalisierung proaktiver agiert und in Bezug auf die damit verbundenen Risiken eine koordinierende sowie antizipierende Rolle einnimmt.
svs sieht die Gefahr einer digitalen Kluft, die ältere Menschen ausschliesst.
SWR wünscht, dass besser ausgeführt wird, wie Digitalisierung und Digitalität in der Bildung der Sekundarstufe II künftig stärker berücksichtigt werden.
privatim sieht, dass verschiedene in der BFI-Botschaft enthaltene Initiativen und Massnahmen zu Fragen der Informationssicherheit und des Datenschutzes führen werden und verweist auf das unterstützende Angebot auf Bundes-, Kantons- sowie kantonsübergreifender Ebene.
VSL-CH ist der Ansicht, dass die Schweiz anstreben sollte, Trendsetterin im Bereich Digitalisierung zu sein.
3.1.3.2 Nachhaltige Entwicklung
bikoa, SAJV, pusch, SDSN und VSS fordern, dass der BFI-Botschaft eine stärkere beziehungsweise eine starke Definition von Nachhaltigkeit zugrunde liegt.
GRÜNE, bikoa, SAJV und SDSN wünschen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung einen höheren Stellenwert erhalten soll.
agenda2030 und wyssacademy bemängeln, dass die Rolle von BFI für die nachhaltige Entwicklung und die Erreichung der globalen Agenda 2030 zu wenig ausführlich behandelt wird. VSS beantragt, dass die Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele eine höhere Priorität erhält.
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