Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 6Fedlex · Ergebnisbericht
3.1.1 Inhaltliche Ausrichtung der BFI-Botschaft
Zusammenfassung: Die Stossrichtung der Botschaft wird von 90 der 123 Vernehmlassungsteilnehmenden, die zur generellen Stossrichtung eine Rückmeldung geben, begrüsst. 33 äussern sich kritisch.
Nachfolgend werden einige Schwerpunkte aus den Voten zur allgemeinen inhaltlichen Ausrichtung der BFI-Botschaft ausgeführt. Diese sind nicht abschliessend zu verstehen und es sei für die abschliessende Übersicht auf die Sammlung sämtlicher Stellungnahmen verwiesen. Forderungen und Hinweise, welche primär die einzelnen Förderkapitel betreffen, werden direkt in den entsprechenden Kapiteln ab Ziffer 3.2 des Ergebnisberichts aufgeführt.
3.1.1.1 Schwerpunkte und Priorisierung
Mitte, SP, sgv, Travail.Suisse, Baumeisterv, Elternbildung, FRAFFA, KFMV, K-HF, lesen-schrei-
ben-schweiz, miduca, S&E, SAH, SKOS, stalderf, SSLV, SVEB, transfair, VSV und ZKW begrüssen
insbesondere, dass die Weiterbildung zu einem Schwerpunkt der Förderpolitik erklärt wird.
Mitte, economiesuisse, SAV, AS, alliancepatrimoine, Innosuisse, scienceindustries, SNF, swissbiotech, swisstextiles und unibasel ist es wichtig, dass der Schwerpunkt innerhalb der BFI-Botschaft bei der kompetitiven Forschungs- und Innovationsförderung liegt.
3.1.1.2 Legislaturziel und BFI-Ziele des Bundes
GR, GLP, Mitte, KFMV, alliancepatrimoine, AS, STV, swissmem und unibasel begrüssen das Legislaturziel bzw. dass die Schweiz in Bildung, Forschung und Innovation führend bleiben soll explizit. EDK,
GDK, AI, AG, BL, GL, GR, NE, NW, SO, SZ, TG, ZH, KFMV, FMH, H+, miduca, SAH, SVEB, unibasel,
und ZKW äussern sich jedoch kritisch, ob dieses angestrebte Ziel mit den vorgesehenen finanziellen Mitteln erreicht werden kann.
GLP, Mitte, KFMV und biotechnet begrüssen allgemein die in der Botschaft genannten Ziele. AI, AR,
LDP, SAV, sgv, KFMV, a+, biotechnet, hotelleriesuisse, SFF und SFI äussern jedoch Zweifel, dass
die Ziele mit den geplanten Finanzen erreicht werden.
BCH erachtet eine Priorisierung zwischen den Zielen als notwendig. Für ihn steht die Gesellschafts- und Demokratieverträglichkeit an oberster Stelle.
BCH, LCH und SAVOIRSOCIAL erachten zur Erreichung von Ziel 1 (die Schweizer Bildungsangebote bleiben von hoher Qualität, lokal verankert, international vernetzt und zukunftsoffen), das erwähnte Handlungsfeld der Diplomanerkennung als zentral.
GLP begrüsst grundsätzlich die Ziele des Bundes, sieht aber im Bereich Berufsbildung und Weiterbildung Lücken. Es wird eine konkrete Zielsetzung erwartet, die Attraktivität der Berufslehre nicht nur zu bewahren, sondern zu erhöhen. VSLCH unterstützt die Ziele für den Bereich Allgemeinbildung sowie Berufs- und Weiterbildung, bemerkt jedoch, unter Ziel 4 solle es der Anspruch sein, in der Digitalisierung führend zu sein.
VS unterstützt die Ziele, die der Bundesrat für den Hochschulbereich sowie für die Berufs- und Weiterbildung vorschlägt.
VSLCH unterstützt die Ziele für den Hochschulbereich, insbesondere Ziel 2, wonach die Hochschulen für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft genügend Nachwuchskräfte ausbilden. BE fordert, Ziel 1 für den Hochschulbereich anzupassen, damit nicht nur die Institutionen im Bereich der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH), sondern alle Hochschulen ihre Exzellenz in Lehre und Forschung sichern und massgeblich zur Bewältigung drängender Herausforderungen für Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beitragen.
Seite 6 von 75