Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten

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NGO spricht sich für eine Ergänzung bezüglich der Stärkung der Rolle der Lehrpersonen als Multiplikatoren für nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung aus.

Interkantonale und kantonale Organisationen

KIMS und LKB begrüssen, dass 80 Lektionen abweichend zur Lektionen-Tabelle zugeteilt werden können. LKB teilt auch sämtliche weitere Bemerkungen von SBBK, SDK und TRBS in diesem Kapitel.

Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen

KV ZH begrüsst die Möglichkeit, dass auch in BM1-Bildungsgängen 80 Lektionen abweichend zur Lektionen-Tabelle zugeordnet werden können, obwohl damit eine grössere Diversität bei der Ausgestaltung der Bildungsgänge in Kauf genommen werden muss.

Organisationen aus der Wirtschaft

Die Organisationen aus der Wirtschaft haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen.

Kapitel 5: Lektionen-Tabelle

Kantone

AG, NE, NW, SG haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen.

AI, AR, BE, FR, GL, GR, LU, OW, SO, SZ, TG, LU, TI, UR, VS, ZG, ZH begrüssen die Anpassung der

Lektionen-Tabelle in der Ausrichtung WD. Allerdings finden sie eine stärkere Harmonisierung des Typs WDW mit anderen BM-Ausrichtungen wünschenswert. SZ begrüsst die Anpassung uneingeschränkt. SH und VD finden die Anpassung nachvollziehbar. LU schlägt vor, den Typ WDW aufzuheben oder zumindest inhaltlich wie auch organisatorisch (additiv anstatt integrativ) anzupassen. Zudem sieht LU kritisch, dass die Schwerpunktfächer der Ausrichtung WD keine Aktualisierung erfahren haben, die einen Einstieg in die BM-Ausrichtung unabhängig der gewählten Grundbildung und/oder Optionen in der beruflichen Grundbildung Kauffrau/Kaufmann EFZ möglich gemacht hätte.

AI, AR, BE, FR, GL, GR, OW, SO, LU, TI, UR, VS, ZG, ZH begrüssen explizit die Reduktion der Lektionendotation des Fachs Mathematik. BL, BS, GE, SH, VD, lehnen die Reduktion von 240 auf 200 Stunden im Fach Mathematik ab, da dies die Studierfähigkeit mindert. GE fügt an, dass die Kürzung zusätzlich zur Reform der Bildungsverordnung für die Grundbildung Kauffrau/Kaufmann EFZ erfolgt, in der bereits eine Reduktion vorgenommen wurde. Dies führe zu einer Schwächung der Ausbildung in diesem Fach, welches aber eine wichtige Anforderung in der Tertiärbildung (insb. im Bereich Betriebswirtschaft) stellt.

BL, BS lehnen die Reduktion der Lektionen der zweiten Landessprache von 240 auf 120 Lektionen im Typ WDW ab, da die Zielvorgabe des Sprachniveaus B2 des GER nicht erreicht werden kann. Für Kaufleute, welche nach der neuen EFZ-Bildungsverordnung abschliessen, ist es nicht mehr zwingend nötig, Französisch auf dem Niveau B1 abzuschliessen. Sollte an der Zahl von 120 Lektionen festgehalten werden, wird angeregt, 80 anstatt nur 40 Lektionen zwischen Grundlagebereich und Schwerpunktbereich verschieben zu können.

LU regt an, der zweiten Landessprache 160 Lektionen und Englisch 120 Lektionen zuzuteilen und damit die Verteilung umzudrehen.