Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten
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SVMEP bedauert, dass der RLP nicht mit Fächern der Geisteswissenschaften ergänzt wurde und dass kein besseres Gleichgewicht zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Fächern im RLP besteht. Im Vordergrund der BM steht gemäss SVMEP die Entwicklung der Absolvierenden zu Bürgerinnen und Bürgern. Dazu bedarf es mehr humanistischen Fächern.
Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen
KV ZH und BS Bülach fordern im Zusammenhang mit der Kürzung der Anzahl Lektionen in Mathematik eine entsprechende Kürzung des zu vermittelnden Stoffumgangs. BS Bülach weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Fach Mathematik häufig Grund für Studienabbrüche ist und eine Kürzung der Anzahl Lektionen in Mathematik bezüglich des Ziels der Studierfähigkeit nicht angebracht ist.
Organisationen aus der Wirtschaft
ovap, BIKAS, IGKG, VBV und Swissmem regen an, die Lektionen-Tabelle insofern zu ergänzen,
dass Lernende in der beruflichen Grundbildung Kaufleute EFZ mit BM1 auch die Option Technologie belegen könnten und verweisen dazu auf die Bildungsverordnung Kauffrau/Kaufmann EFZ sowie den Bildungsplan.
Centre Patronal äussert Besorgnis über die Kürzung der Anzahl Lektionen im Fach Mathematik in der Ausrichtung WDW. Mathematik ist für ein FH-Studium wichtig und fehlt zudem häufig bereits in den Bildungsplänen der beruflichen Grundbildungen.
Weitere Organisationen:
SWR wünscht sich mit Blick auf die digitale Gesellschaft eine systematische Überprüfung des RLP.
Der RLP trägt den digitalen Mindestkompetenzen nur teilweise Rechnung, weil es weiterhin kein Fach Informatik gibt und Digitalität als transversaler Bereich zu wenig systematisch eingepflegt ist.
5.3 Fachspezifische Rahmenlehrpläne
Kapitel 6: Grundlagenbereich
Organisationen aus dem Bildungsbereich
Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen
SBW wünscht die Integration der «Basalen Kompetenzen für die allgemeine Studierfähigkeit», basierend auf der EVAMAR-II-Studie von Prof. Dr. Franz Eberle, da an Berufsmaturitätsschulen der Rückgang an basalen Kompetenzen beobachtbar ist.
Kapitel 6.1: Erste Landessprache
Kantone
AG, GE, NE, NW, SG, VD, VS, LU haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen.
AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, OW, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, ZG, ZH begrüssen die Überarbeitung
der IKT-Kompetenzen, da sie wegleitend für zukunftsorientierten BM-Unterricht sind. Dass sie aufgrund der raschen Entwicklung im Gebiet bald überholt sein könnten, muss in Kauf genommen werden.