Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten
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In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien
Die in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft
Die gesamtschweizerischen Dachverbände der Wirtschaft haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen.
Organisationen aus dem Bildungsbereich
Gesamtschweizerische Organisationen
SBBK, SDK und TRBS begrüssen die Präzisierung der bereits bestehenden Angebote «mehrsprachiger Unterricht» und «mehrsprachige Berufsmaturität» sowie die explizite Erwähnung und Ermöglichung eines immersiven Unterrichts. Sie schlagen folgende Umformulierung des Satzes in Kapitel 9.2.3.2 und Kapitel 9.2.4.2 vor: «In den Fächern mit mehrsprachigem Unterricht ergänzt oder ersetzt (immersiv) die zweite Landessprache oder Englisch die erste Landessprache als Unterrichtssprache.» Sie begrüssen weiter die Präzisierungen in Kapitel 9.2.4 und haben keine Bemerkungen zu den sprachlichen Anpassungen in den Kapiteln 9.2.4.1 und 9.2.4.7. In Bezug auf Kapitel 9.2.4.6 begrüssen sie, dass die
sprachlichen Kompetenzen aus der Bewertung explizit ausgeklammert werden. Sie finden es schlüssig, dass Antworten nur dann berücksichtigt werden, wenn sie in der Zielsprache verfasst werden. Hingegen erachten sie es nicht in jedem Fall förderlich für die Qualität der Abschlussprüfungen, dass die kantonal einheitlichen Abschlussprüfungen auch für mehrsprachige Berufsmaturitätsbildungsgänge verwendet und teilweise oder ganz übersetzt werden sollen. Sie machen weitere Ausführungen zu Prüfungen in mehrsprachigen Kantonen und bilingualen Bildungsgängen und begrüssen dabei, dass die entsprechenden Aspekte («Finessen») nicht im Rahmenlehrplan definiert werden.
KSHW begrüsst grundsätzlich die Einführung von immersivem Unterricht neben dem bilingualen Unterricht, wünscht jedoch, dass das Angebot sowohl für Schulen als auch Lernende freiwillig sein muss.
Sie ist weiter der Ansicht, dass der Unterschied zwischen immersivem und bilingualem Unterricht unklar ist.
Interkantonale und kantonale Organisationen
KIMS teilt die Bemerkungen von KSHW in diesem Kapitel.
BCH-FPS und LCH wünschen, den Satz «Antworten in der ersten Landessprache sind bei Prüfungsaufgaben, welche in der Fremdsprache zu lösen sind, nicht zu berücksichtigen.» zu streichen, da es im Ermessen der Lehrpersonen liegen soll, ob eine Antwort als richtig gilt oder nicht. Die Vorgabe verletzt das Prinzip des bilingualen Unterrichts, dass der Inhalt und nicht die Sprache zu beurteilen ist.
LKB teilt die Bemerkungen von SBBK, SDK und TRBS in diesem Kapitel. Sie plädiert jedoch genau wie BCH-FPS und LCH für eine Streichung des Satzes zur Berücksichtigung von Antworten. Insbesondere in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften sollen auch Antworten in der ersten Sprache als richtig gewertet werden können.
Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen
Die Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen. 84/118