Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/54: Änderung der Raumplanungsverordnung (Umsetzung der zweiten Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes [RPG 2] und des Bundesgesetzes über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien) · 57 Seiten
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Es wird begrüsst, dass für Gebäude und Versiegelungen, die vom Bund bewilligt werden, ähnliche Vorschriften gelten, wie für die von den Kantonen bewilligten (SPS; BirdLife, BSLA, Casafair, FFW, Heimatschutz-CH, Landschaftsinitiative, oeku, Pro Natura-BE, Pro Natura-BS, Pro Natura-GL, Pro Natura-JU, Pro Natura-LU, Pro Natura-NE, Pro Natura-SH, Pro Natura-VD, Pro Natura-ZH, PUSCH, SL-FP, VCS, WWF).
Artikel 25g muss klarstellen, dass auch der Bund die Stabilisierungsziele einhalten und zur Beseiti- gung unnötiger Gebäude und Versiegelungen ausserhalb der Bauzonen beizutragen hat (FR, TI, VD).
Absatz 1
economiesuisse und FZH schlagen vor, Gebäude und Versiegelungen innerhalb eines klar abge- grenzten Sachplanperimeters von dieser Bestimmung auszunehmen.
Absatz 2
Die Erwähnung der „Planungskompetenz der Kantone“ soll gestrichen werden. Alle Gebäude und Versiegelungen in den betroffenen Gebieten, die durch einen vom Bund genehmigten Plan gedeckt sind, müssen ausgenommen werden (AI, GL, GR, NW, OW, TI, UR, VS; Baumeister, RKGK, SBS, STV).
Die Bestimmung befreit de facto Bundesvorhaben von der Einhaltung der Stabilisationsziele. Da der Bund aber ebenfalls Adressat der Stabilisierungsziele ist, sollten neue Bundesgebäude und -versie- gelungen den betroffenen Kantonen angerechnet werden (BL; SPS; BirdLife, BSLA, Casafair, Es- paceSuisse, FFW, Heimatschutz-CH, Landschaftsinitiative, oeku, Pro Natura-BE, Pro Natura-BS, Pro Natura-GL, Pro Natura-JU, Pro Natura-LU, Pro Natura-NE, Pro Natura-SH, Pro Natura-VD, Pro Na- tura-ZH, PUSCH, SCNAT, SL-FP, VCS, WWF).
Artikel 32bis, Bündelung von Infrastrukturanlagen
Allgemeines
Verschiedene Teilnehmenden begrüssen die vorgeschlagene Regelung (OW; SVP; SAB; sgv; Es- paceSuisse, FSU, NOB, RKE, RKOO, ROREP, SIA).
Einige Teilnehmende schlagen vor, die Bestimmung zu streichen (ZG, Axpo, GPMVR, Regiogrid,
SAK, STV). Das Bündelungsgebot sei bereits in Artikel 24bisnRPG geregelt und die Umsetzung sei praktisch schwierig, insbesondere im Hinblick auf den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und der Netzinfrastruktur (FDP; Axpo).
Verschiedene Teilnehmende beantragen, eine Bestimmung aufzunehmen, wonach Kulturland und insbesondere Fruchtfolgeflächen zu schonen seien (TG, UR, ZH; SBV; AgriGenève, ASR, Aviforum, Bell, BEBV, Braunvieh, BVAG, BVAR, GalloSuisse, GLBV, HOS, JardinSuisse, KOLAS, LDK, MS, SBLV, SGBV, SGP, SMP, SOV, suissemelio, SVZ, Suisseporcs, swiss Beef, swissherdbook, VLS, VSKP, WLK, ZBB, ZBV).
Absatz 1
Die ENHK und die EKD begrüssen, dass der Verordnungsentwurf den ersten Satz von Artikel 24bis Absatz 1 nRPG präzisiert.
Die SBS schlägt vor, Absatz 1 zu streichen, da die Vorgabe bereits aus dem geltendem Recht hervor- geht und im Baubewilligungsverfahren überprüfbar ist.