Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/54: Änderung der Raumplanungsverordnung (Umsetzung der zweiten Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes [RPG 2] und des Bundesgesetzes über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien) · 57 Seiten
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Absatz 2
Allgemeines
GE schlägt vor, als Voraussetzung festzulegen, dass Solaranlagen auf Gebäuden mit einer Gesamt- höhe von maximal 11 m angebracht sein müssen und den VKF-Brandschutzvorschriften entsprechen müssen.
BL schlägt vor, als Voraussetzung festzulegen, dass die Solaranlagen an einer vom öffentlichen Raum abgewandten Fassade angebracht werden sollen (ähnlich: AP, AS, KSD).
Buchstabe a
BS, Axpo, Regiogrid, suissetec und Swissolar schlagen vor, die Bestimmung zu streichen.
AG schlägt vor, das Kriterium zu präzisieren, damit Solaranlagen vorhandene Gliederungs- und Schmuckelemente weder frontal noch seitlich verdecken.
Buchstabe b
BS empfiehlt, den Wortlaut zu überprüfen.
Buchstabe c
Zürich schlägt vor, den Begriff „Fassadenkanten“ durch „parallel zu den Fassadenflächen“ zu erset- zen, da ersterer unklar ist.
Buchstabe d
BL beantragt, die Bestimmung so anzupassen, dass ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewähr- leisten, jedoch nicht zwingend das gleiche Material zu verwenden sei.
Gemäss Swissolar führt die aktuelle Formulierung zu Unsicherheit bezüglich der Rahmenfarbe; es wird vorgeschlagen, stattdessen auf einen einheitlichen Gesamteindruck von Farbgebung und Mate- rial zu achten.
Absatz 3
SSV und EspaceSuisse begrüssen, dass der Entwurf die kantonale Gesetzgebung berücksichtigt.
Negativ
Eine grosse Zahl vom Vernehmlassungsteilnehmenden schlägt vor, die Bestimmung zu streichen, da sie entweder überflüssig, zu detailliert oder unklar sei (SPS; SAB; SBV; aeesuisse, AgriGenève, ASR, Aviforum, BEBV, Bell, Birdlife, Brauenvieh, BVAG, Casafair, CP, FFW, GalloSuisse, GLBV, Heimat- schutz-AG, Heimatschutz-BS, Heimatschutz-CH, Heimatschutz-GL, Heimatschutz-SG-AI, Heimat- schutz-SH, Heimatschutz-SO, Heimatschutz-TG, Heimatschutz-ZG, Heimatschutz-ZH, HOS, Land- schaftinitiative, MS, oeku, Patrimoine-GE, Patromoine-VD, Patrimoine-VSR, PF, Pro Natura-BE, Pro Natura-BS, Pro Natura-GL, Pro Natura-JU, Pro Natura-LU, Pro Natura-NE, Pro Natura-SH, Pro Na- tura-VD, Pro Natura ZH, PUSCH, Regiogrid, SBLV, SGBV, SGP, SL-FP, SMP, SOV, Suisseporcs, suissetec, SVZ, Swiss Beef, swissherdbook, Swissolar, USPI, VBO, VCS, VLS, VSKP, WLK, WWF, ZBB, ZBV).
Alternativ wird vorgeschlagen, den Text klarer zu fassen (aeesuisse, suissetec, Swissolar).
Es wird vorgeschlagen, die Einschränkung zu streichen, dass kantonale oder kommunale Gestal- tungsvorschriften nur gelten, sofern die Solarnutzung nicht übermässig eingeschränkt wird (AI, GL, NW, TI, UR, VS, ZH; BPK, BSLA, FSU, RKGK, SCNAT, SIA).
BE, SG und SH sowie Planair fordern, die Anforderung der nicht übermässigen Einschränkung der Nutzung der Solarenergie zu präzisieren.