Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/72: Modernen Pflanzenschutz in der Schweiz ermöglichen · 22 Seiten

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dass bei der Ablehnung eines Wirkstoffs eine Beweislastumkehr vorgesehen ist und die rückwirkende Übernahme von Zulassungen das Schutzniveau senkt. Deshalb plädieren sie dafür, dass nur Wirkstoffe von der EU zu übernehmen sind, die die neusten Kriterien der EU erfüllen.

Agrarallianz, Bio Suisse, Biovision, BirdLife Schweiz, Kleinbauern-Vereinigung, EAWAG, IG Bio, Verband der Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker der Schweiz und Wir stossen an! beantragen diesen Absatz zu streichen. Als Eventualantrag schlagen sie vor, dass die automatische Genehmigung für Wirkstoffe, Safener und Synergisten, die nach den Artikeln 13 Absatz 4 und 78 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/20094 in der EU für die Verwendung in PSM zugelassen sind nur für solche gelten soll, die ab Inkrafttreten des revidierten LwG genehmigt wurden.

Absatz 2

Der Mehrheitsantrag wird vom Kanton BL, Agora, Agro-Marketing Suisse AMS, economiesuisse, Handel Schweiz, IG Zukunft Pflanzenschutz, Interprofession des fruits et légumes du Valais, JardinSuisse, Landtechnik Schweiz, SBV, scienceindustries und SGPV-FSPC unterstützt.

Den Minderheitsantrag unterstützen die Kantone AG, GE, LU, NE, SZ und UR 4aqua, Abwasserverband Glarnerland, Agrarallianz, aqua sustainament, Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Dr. Bernd Kobler - Beratung GmbH, Biogeochemie und Schadstoffdynamik, Bio Suisse, Biovision, BirdLife Schweiz, Sebastian Bosson, Michael Brandenberger, EAWAG, Rico Eberle, EFBS, Grün Stadt Zürich, Daniel Hartmann, Karl Heuberger, Regula Hug, Hunziker Betatech AG, IG Bio, IG wilde Biene, IWB, Kleinbauern-Vereinigung, K. Lienhard AG, Thomas Lüthi, Dr. iur. et dipl. chem. Hans Maurer, Esther May, Franziska Meier, Jürg Meyer, Katrin

Momm, Martin Moos, Georg Odermatt, Pro Natura, Reatech AG, REA, Regionale Wasserversorgung St. Gallen AG, Sandro Rindlisbacher, Hans Peter Rüfenacht, Hansruedi Siegrist, Stefanie Steingruber, Verein ohne Gift, VKCS, Wasserversorgung Zürich, Prof. em. ETH Zürich Bernhard Wehrli, Niels Werdenberg, Wild Armaturen AG, Wir stossen an!, Zuger Komitee für sauberes Wasser und der Zürcher Tierschutz. Der Kanton AG beantragt zudem Einschränkungen in Bezug auf WSS sowie Produkte, die mit dem vereinfachten Zulassungsverfahren zulassbar sein sollen. Auch die Agrarallianz, Bio Suisse, Biovision, BirdLife Schweiz und die Kleinbauern-Vereinigung fordern zusätzlich, dass aufgrund der besonderen landwirtschaftlichen Bedingungen in der Schweiz zum Schutz von Mensch, Tier oder Umwelt erforderlichenfalls strengere Durchführungsverordnungen gelten sollen und das Urteil des EuGH vom 25. April 2024 in der Rechtssache C‑308/22 berücksichtigt wird. Die SP fordert, den Artikel so anzupassen, dass WSS analog zur Reglementierung von Endprodukten in Art. 160a Abs. 3 nicht zugelassen werden müssen, wenn deren Verwendung Mensch, Tier oder Umwelt in Gefahr bringen könnte.

Absatz 3

Aargauer Obstverband, Arbeitsgemeinschaft Zentralschweizerischer Obstproduzenten, Bauernverband Nidwalden, IG Zukunft Pflanzenschutz, Interprofession des fruits et légumes du Valais, JardinsSuisse, Landtechnik Schweiz, Obstbauring Graubünden, Obstbauverein des Kanton Schwyz, Schweizerischer Gewerbeverband Schweizer Obstverband Schweizer Produktzentrum Kirschen Zwetschgen, St. Galler Obstverband, St. Gallische Beerenpflanzervereinigung, SWISSCOFEL, swisspatat, Thurgauer Obstverband, Union fruitière lémanique und Verband Berner Früchte, verlangen, dass Absatz 3 ersatzlos gestrichen wird. Sie befürchten, dass es sonst immer möglich sein wird, Produkte, Safener und Synergisten, die in der EU genehmigt sind, in der Schweiz nicht zu genehmigen. JardinSuisse und swisspatat halten fest, dass die Zulassungsstelle die Möglichkeit hat Anwendungsvorschriften für die Produkte zu definieren.

economiesuisse, scienceindustries, Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit,

SGPV-FSPC, Handel Schweiz, IG Bio, Prométerre, Association vaudoise de promotion des métiers de la terre, SBV, Agora, AMS, JULA, Verband Lohnunternehmer Schweiz,suisseporc befürworten den Mehrheitsvorschlag. SBV, Agora, AMS, JULA, Verband Lohnunternehmer Schweiz,suisseporc begründen dies mit Blick auf das Antiresistenzmanagement ist sehr wichtig, dass nicht ganze Wirkstoff-