Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2025/47: Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» · 129 Seiten

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Schweizer Bevölkerung führen könnten. Aus der Sicht des SBV könnten sektorale Schweizer Eigenheiten und bewährte Lösungen durch die institutionellen Elemente unter Druck geraten. Der SBV hält fest, dass der Paketansatz im Gegensatz zum institutionellen Rahmenabkommen den Vorteil hat, dass die institutionellen Elemente nicht horizontal, sondern sektoriell in den einzelnen Abkommen geregelt werden. Er betont jedoch, dass aufgrund der hohen Komplexität sowie der Unsicherheit in Bezug auf die künftige Entwicklung der EU-Politik zahlreiche Fragen offen bleiben.

Im Folgenden werden die Stellungnahmen beschrieben, welche die institutionellen Elemente übergreifend und allgemein betreffen. Die Stellungnahmen zu besonderen Aspekten und zu den Auswirkungen der institutionellen Elemente in den einzelnen Abkommen (auch in Bezug auf die innerstaatliche Umsetzung) werden unter den jeweiligen Abkommen präsentiert (s. Ziff. 2.3 bis 2.6; 2.11 bis 2.13).

2.1.1.2 Dynamische Rechtsübernahme inklusive Decision Shaping

183 Vernehmlassungsteilnehmende beziehen sich explizit auf die dynamischen Rechtsübernahme inklusive Decision Shaping.

82 Vernehmlassungsteilnehmende begrüssen eine dynamische Rechtsübernahme inklusive Decision Shaping (u. a. KdK, ZH, UR, ZG, FR, SO, AR, AI, SG, GR, TI, VD, VS, NE, JU, Die Mitte, EVP, Grüne, GLP, SP, SSV, economiesuisse, SAV, SBVg, KFMV, CVCI, FER, fial, SEV, Handel Schweiz, HotellerieSuisse, EnDK, Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP, pharmasuisse, Schweizerischer Baumeisterverband, ASTAG, scienceindustries, Swiss Medtech, Swiss Textiles, swisscleantech, Swissgrid, Swissmem, SCM, VSAA, VMI, HAW, HKBB, Regio Basiliensis, CP, Aviationsuisse, suissetec, IHK Thurgau, VSPB, AMAS, VAV, ZHK, CCIG, IHK St. Gallen-Appenzell, GEM, KMU-Forum, SOHK).

Die dynamische Rechtsübernahme inklusive Decision Shaping wird in 60 Stellungnahmen negativ beurteilt (u. a. SZ, OW, NW, GL, TG, EDU, SVP, SGV, SBV, AGORA, SALS, DSV, IG DHS, Kompass Europa, Pro Schweiz, SMP, SOV, SIK, SDV, SGPV, Suisseporcs, SHA, Swiss Retail Federation, SSI, autonomiesuisse, ZBV, VAS, SKMV, Prométerre, GVZ, Vignoble Suisse, PROTELL, Bauernverband AR, Swiss Beef, Wirtschaftskammer Baselland, Junge SVP Tessin, MASS-VOLL, PLUS, Verein Bilaterale III Nein, Ligue vaudoise, Aktionsbündnis Urkantone, Berner Bauern Verband, AGV, Bündnis «Frye Schwyzer», Verein Kettenreaktion).

31 Vernehmlassungsteilnehmende äussern keine klare Position zur dynamischen Rechtsübernahme inklusive Decision Shaping (u. a. SAB, FDP, Travail.Suisse, Aerosuisse, FRC, GastroSuisse, GST, Syna, Greenpeace, VKMB, Pro Natura, SFF, kf, Spiritsuisse, SKS, Swiss Holdings, VöV, VSGP, VSE, VSW, VCS, WWF, ESI). 10 Vernehmlassungsteilnehmende erwähnen dieses Thema, ohne eine Beurteilung vorzunehmen (u. a. IGAS, SBB, STV, AIC Ticino, Commissioni paritetiche cantonali, MUL-TIDIS, Regiogrid).

Eine grosse Mehrheit der Kantone (ZH, UR, ZG, FR, SO, AR, AI, SG, GR, TI, VD, VS, NE, JU) und die KdK äussern sich positiv zur dynamischen Rechtsübernahme inklusive