Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/57: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 · 45 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 VerpV
- Branchenorganisationen und deren Mitglieder sollen nicht denselben Rücknahme- pflichten unterliegen wie einzelne Händler, die nicht Mitglied einer Branchenorganisa- tion sind (Fial, IG DHS, RecyPac, SRF, Swiss Recycle, Swissmem).
- Die Rücknahmepflicht soll für die gesamte Vertriebskette gelten, nicht nur für Händler mit Kontakt zu Endabnehmerinnen und Endabnehmer (Emmi, IG DHS, RecyPac, SKW, Swiss Recycle, Swissmem, swisscleantech, GKR).
- Auch gemeinsame Sammelstellen und Holsammlungen ermöglichen (Emmi, Fial, IG DHS, Recypac, SRF, Swiss Recycle, Swissmem, swisscleantech)
- Ausweitung der Rücknahmepflicht auf Hersteller und Händler, die sich mindestens fi- nanziell beteiligen sollen (RecyPac, SRF, Swiss Recycle)
- Änderung der Formulierung von «soweit technisch möglich» zu «nach Stand der Tech- nik» (IG DHS, RecyPac, Swiss Recycle, VSPR)
- Einschränkung (scienceindustries) oder Streichung der Informationspflicht (Gastro- Suisse).
71 Teilnehmende lehnen den Absatz ab (51 Westschweizer Gemeinden, BE, Bisco, Bern, Chocosuisse, economiesuisse, EZV-OW, GALL, HotellerieSuisse, Köniz, metal.suisse, REAL, SARS, SSV, STRID, SWICO, SwissMedtech, Thun, VSBH, VSMR, VD, Zeba). Die wichtigsten Gründe für die Ablehnung sind:
- Ablehnung eines kostenpflichtigen Sammelsacks (51 Westschweizer Gemeinden)
- Die Anforderungen an Branchenorganisationen sollen zuerst geklärt werden (51 West- schweizer Gemeinden, Bern, EZV-OW, GALL, Köniz, REAL, SSV, Thun, VD, VSMR, Zeba).
- Fehlende Bagatellgrenzen und Ausnahmen für B2B-Bereiche (Bisco, Chocosuisse, economiesuisse, metal.suisse, SWICO)
- Ablehnung der Deklarationspflicht (GastroSuisse, HotellerieSuisse)
- Der Onlinehandel oder ausländische Importeure werden nicht miteinbezogen (VSBH).
- Grosser administrativer Aufwand (SwissMedtech), der Kosten verursacht, welche die Kunden bezahlen (SARS)
Art. 4 Abs. 2 «Pflichten der privaten Branchenorganisation»
15 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (ASL, CIEL, EA ECCO, Emmi, GKR, JU, KVU, KYMA, SG, SO, SVUG, Trash Hero, VBSA, VD).
5 Stellungnehmende stimmen mit Änderungsanträgen zu (Bauenschweiz, IG DHS, me- tal.suisse, SRF, Swissmem). Die wichtigsten Änderungsanträge sind:
- «Trittbrettfahren» von ausländischen Herstellern und Online-Händler und finanzielle Doppelbelastung der Industrie sind zu verhindern (Bauenschweiz, Swissmem).
- Zuständigkeiten einer Branchenorganisation und der von der Verordnung betroffenen Unternehmen genauer definieren (IG DHS, metal.suisse, SRF)
13 Teilnehmende lehnen den Absatz in diesem Artikel ab (BE, CE CH, economiesuisse, EZV-OW, GALL, REAL, SARS, SSV, STRID, Thun, VSMR, Zeba). Die wichtigsten Gründe für die Ablehnung sind die ungeklärten Anforderungen an die Branchenorganisationen und weil die Rücknahmepflicht nicht flächendeckend umgesetzt werden könne.
Art. 4 Abs. 3 «Preis der Rücknahme»
12 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (ASL, CIEL, EA ECCO, Emmi, KVU, SG, SO, SVUG, VBSA, GKR, Swissmem).
74 Teilnehmende lehnen den Absatz ab (51 Westschweizer Gemeinden, Acsi, Association CE, Bern, BirdLife, Durabilitas, EZV-OW, GALL, Greenpeace, JU, KYMA, metal.suisse, REAL, SARS, Satom, SP, STRID, SSV, Thun, Trash Hero, Vetrum, VSMR, VD, WWF, Zeba). Die wichtigsten Gründe für die Ablehnung sind:
- Unklarheit, was in den Entsorgungskosten enthalten sei. Alle Kosten inkl. Sammlung, Transport und Behandlung müssen gedeckt sein (51 Westschweizer Gemeinden, Bern, EZV-OW, GALL, REAL, SSV, STRID, Thun, Zeba).