Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/57: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 · 45 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 VerpV
- Präzisierung ob nur Verkaufsverpackungen oder auch etwa Transportverpackungen in den Geltungsbereich fallen (P&G).
- Aufnahme von Metallverpackungen in der Verordnung (GE)
Drei Teilnehmende lehnen den Artikel ab (economiesuisse, SWICO, SARS). Es fehlen Aus- nahmeregelung für Verpackungen, die aufgrund der darin enthaltenen Waren oder aus Sicherheits-, Hygiene- oder regulatorischen Gründen nicht für das Recycling oder für die Wie- derverwendung geeignet sind (economiesuisse). Die Verordnung basiere nur auf Analysen zu Haushaltkunststoffen und Getränkekartons, gelte aber für alle Verpackungen (SWICO). Auf Verpackungen könne nicht verzichtet werden (SARS).
Art. 2 «Begriffe»
Sechs Teilnehmende stimmen dem Artikel vollständig zu (KUNSTSTOFF.swiss, SO, STRID, swisscleantech, VBSA, VSMR).
104 Teilnehmende stimmen dem Artikel mit Änderungsanträgen zu (51 Westschweizer Ge- meinden, AG, ASL, BE, BirdLife, BL, BSRW, CES, CIEL, Durabilitas, EA ECCO, EMMI, eco- nomiesuisse, EZV-OW, Ferro, FPFF, GALL, GR, Greenpeace, IG DHS, IGORA, JU, KFS, KVU, KYMA, Nestlé, OceanCare, P&G, PRS, REAL, RecyPac, SARS, Satom, SG, SKW, SSV, Stadt Bern, SVUG, Swissmem, SwissRecycle, TG, Thun, Trash Hero, VD, Vetrum, GKR, VS, VSPR, WWF, ZEBA, ZG, ZH). Die wichtigsten Änderungsanträge sind:
- Vorbereitung zur Wiederverwendung, Wiederverwendungssysteme und Rückgewin- nungsquoten für wiederverwendbare Verpackungen ergänzen (51 Westschweizer Ge- meinden)
- Begriffe präziser an die EU-Definition anlehnen (AG, BE, BirdLife, BL, CES, Durabilitas, economiesuisse, EZV-OW, Emmi, Ferro, FPFF, GALL, GKR, GR, Greenpeace, IG DHS, IGORA, KVU, Nestlé, PRS, REAL, RecyPac, Satom, SG, SKW, SSV, Stadt Bern, SwissRecycle, Swissmem, TG, Vetrum, VSPR, WWF, ZEBA, ZG, ZH)
- Schwellenwerte definieren und der Umgang mit Verbundverpackungen aus mehreren Materialien präzisieren (Durabilitas, WWF, Vetrum, Greenpeace, BirdLife, CES, Nestlé, economiesuisse, FPFF, SwissRecycle, RecyPac, IG DHS, PRS, Emmi, GKR, IGORA, Ferro, SKW)
- Die Begriffe «VerbraucherInnen» und «EndabnehmerInnen» durch den Begriff «End- verbraucherInnen» ersetzen. Die Begriffe «HerstellerInnen» und «HändlerInnen» durch «InverkehrbringerInnen» ersetzen (AG, BE, Bern, BL, EZV-OW, GALL, GR, JU, KVU, REAL, SG, SSV, TG, VD, VS, Zeba, ZG, ZH).
- Mehrwegverpackungen sollen als Teil eines organisierten Mehrwegsystems verstan- den werden und eine Mindest-Nutzungsanzahl soll auf Basis von LCA-Studien definiert werden (ASL, BirdLife, CE CH, CIEL, Durabilitas, EA ECCO, FPFF, Greenpeace, JU, KYMA, Trash Hero, Vetrum, WWF)
- Definitionen für kompostierbare, biologisch abbaubare und «inerte» Verpackungen ein- führen (CE CH, CIEL, EA ECCO, FPFF, KYMA, Satom, Trash Hero)
- Die in Buchstabe i definierten Rezyklate sollen spezifisch aus Post-Consumer-Abfällen stammen und in neuen Verpackungen eingesetzt werden. Der Begriff «Rezyklat» passe für Metalle ausserdem nur bedingt (Bern, EZV-OW, Ferro, GALL, IGORA, REAL, SSV, Zeba).
- Begriff «stoffliches Recycling» präzisieren (ASL, CE CH, CIEL, EA ECCO, FPFF, KYMA, Satom, Trash Hero)
- Eine Verwertung in den Nachbarländern der Schweiz anerkennen, um Skaleneffekte nutzen zu können (P&G)
Ein Teilnehmender lehnt den Artikel ab, da die Verordnung bei Buchstabe j «Verwertungs- quote» einen Input-Ansatz vorsieht und damit strengere Regeln vorgibt als die EU (SWICO).
Art. 3 «Allgemeine Anforderungen an Verpackungen»
Zwei Teilnehmende stimmen dem Artikel vollständig zu (Kompostforum CH, VBSA).