Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/57: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 · 45 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 VerpV
Regeln benachteiligen inländische Lieferanten, weil Rücknahme- und Entsorgungspflichten nicht auf Importeure übertragbar seien (VSBH).
Art. 5 Abs. 2 «jährlicher Bericht»
10 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (ASL, BL, CIEL, EA ECCO, GKR, KYMA, Swissmem, SVUG, Trash Hero, VSMR).
20 Teilnehmende Teilnehmer stimmen zu mit Änderungsanträgen (AG, AR, BE, BS, EMMI, GR, JU, KMU-forum, KVU, RecyPac, SG, SO, STRID, Swiss Recycle, swisscleantech, TG, TI, VBSA, VS, ZH). Die wichtigsten Änderungsanträge sind:
- Aufbewahrungspflicht und Behördeneinsicht auf fünf Jahre begrenzen (AG, AR, BE, BL, BS, GR, KVU, SG, SO, TG, TI, VS)
- Die Verwertungsquote gemäss Artikel 6 aufnehmen (AG, BE, BL, BL, BS, GR, JU, SG, SO, TG, VS, ZH)
- Pflichten in diesem Absatz sollen für alle gelten, die eine Sammlung betreiben (Emmi, RecyPac, Swiss Recycle, swisscleantech)
- Weitere Abklärungen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses und Auswirkungen auf die be- troffenen Unternehmen sind nötig (KMU-forum).
11 Teilnehmende lehnen den Absatz ab (Bern, EZV-OW, GALL, GastroSuisse, Hotellerie- Suisse, REAL, SARS, SKW, SSV, Thun, Zeba). Sieben Teilnehmende begründen dies mit fehlenden Kontrollmechanismen (Bern, EZV-OW, GALL, REAL, SSV, Thun, Zeba), weil da- durch doppelte Datenerhebungen entstünden (GastroSuisse, HotellerieSuisse) oder weil ein grosser administrativer Aufwand entstünde (SKW).
Art. 6 Abs. 1 «Massnahmen bei ungenügenden Verwertungsquoten bei Getränkekartons und Einwegverpackungen aus Kunststoff»
6 Teilnehmende stimmen dem Artikel vollständig zu (B Lab, GKR, SO, SVUG, Swissmem, VBSA).
43 Stellungnehmende stimmen mit Anpassungsvorschlägen zu (AG, AR, ASL, BE, Bern, BL, CFC, CIEL, EA ECCO, Emmi, EZV-OW, FDP, Gall, glp, GastroSuisse, IG DHS, JU, Köniz, KUNSTSTOFF.swiss, KVU, KYMA, McDonald’s, OceanCare, PRS, REAL, RecyPac, Satom, SO, SG, STRID, SSV, swisscleantech, Swiss Recycle, Swissmem, Thun, TI, TG, VD, VS, VSPR, VSMR, Zeba, ZG). Die wichtigsten Änderungsanträge sind:
- Berechnungsmethode der EU für die Verwertungsquote verwenden (Emmi, IG DHS, KUNSTSTOFF.swiss, McDonald, PETS Recycling Schweiz, RecyPac, Swiss Recycle, swisscleantech)
- Langfristig höhere Verwertungsquoten einführen. Definition einer Sammel- und Indus- trierückführungsquote sowie vorgegebene Zielpfade und einheitliche Berechnungsme- thoden hinzufügen (AG, AR, BE, BL, CFC, EZV-OW, GALL, GR, JU, KVU, Köniz, REAL, SG, SSV, Stadt Bern, Stadt Thun, SZ, TH, VSMR, VSPR, VS, Zeba)
- Zusätzliche Abfall-Reduktionsziele definieren (ASL, CIEL, EA ECCO, KYMA, Satom, Trash Hero)
- Kantonale und kommunale VEGs seien nicht zulässig (FDP, GastroSuisse, GLP, SVP)
- Spezifizierungen gewünscht, wie die Quoten erreicht werden und die Qualität des Sam- melguts gehalten werden können (Bern, EZV-OW, GALL, Köniz, REAL, SSV, Thun, VD, VSMR, Zeba)
59 Stellungnehmende lehnen die Vorlage ab (51 Westschweizer Gemeinden, BirdLife, Green- peace, Promarca, SARS, SP, SRF, Swico, WWF). Die einen kritisieren, dass der Fokus auf dem Recycling liege, anstatt auf Abfallreduktion und Wiederverwendung (BirdLife, Greenpe- ace, SP, WWF). Andere halten die Quoten für nicht erreichbar (Promarca, SRF), die Ziele zu schwach (51 Westschweizer Gemeinden) oder wollen einen «Swiss-Finish» vermeiden (SWICO).