Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2025/81: Direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» · 11 Seiten
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als einschränkend und der Flexibilität abträglich verstanden. Ebenso wurde Absatz 2 von einer Minderheit des Ständerates dahingehend kritisiert, dass der Beitrag zur Verhinderung und Lösung von Konflikten als Zweck der Neutralität verankert werden soll.
- Ein Teil der Befürworterinnen und Befürworter betonte hingegen, dass die Neutralität keine
flexible Handhabe brauche, sondern definiert sein muss mit klaren Leitlinien. Der
Gegenentwurf verankere engere Leitplanken für die Handhabe der Neutralität durch den Bundesrat in der BV und sei damit eine Präzisierung der Neutralität. Er begrenze
insbesondere Parlament und den Bundesrat bezüglich einer politischen Haltung und stelle im Vergleich zur Initiative ein Mittelweg dar.
- Mehrere Befürworterinnen und Befürworter unterstrichen, dass der Schweizer Bevölkerung
mit dem Gegenentwurf eine Alternative zur Initiative geboten wird, welche dem Bedürfnis nach einer Auseinandersetzung mit der Thematik Rechnung trägt. Gleichzeitig werde damit eine Fassung der Neutralität festgehalten, die der aktuellen Praxis entspricht.
- Ein Teil der Befürworterinnen und Befürworter sieht im Gegenentwurf schliesslich auch ein
Zeichen des Parlaments, dass es dem Initiativanliegen Rechnung trägt.