Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2026/45: Revision des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV 2030) · 158 Seiten
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0,94 Prozent des realen BIPs im Jahr 2025 geschätzt. In Preisen und in Bezug auf die Wirtschaftsleistung 2025 würde dies knapp 8 Milliarden Franken entsprechen.
Die folgenden Abbildungen zeigen die geschätzten Effekte auf die BIP-Komponenten. Der Hauptreiber für die Dämpfung des Wachstums ist der vorübergehende Rückgang im privaten Konsum, bedingt durch ein Nachfragerückgang bei den Haushalten als Re aktion auf das steigende Preisniveau. BAK Economics nimmt in ihrem Model an, dass der erhöhte Margendruck zu tieferen Investitionen führt. Als einzige BIP-Komponente entwickeln sich die Netto-Exporte im Vergleich zum Basisszenario ohne Anpassung des MWST-Satzes positiver. Zwar wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aufgrund höherer Preise und Lohnstückkosten sowie einer vorübergehenden Aufwer tung des Frankens geschwächt, so dass sich die Exporte reduzieren. Allerdings wird dieser Effekt im Modell über einen noch stärkeren Rückgang der Importe aufgrund der geschwächten Gesamtnachfrage überkompensiert, so dass insgesamt ein Handelsbi lanzüberschuss resultiert.
Grafik 11 Geschätzte Rückwirkung einer Erhöhung des MWST-Satzes um 0,7 Pro
zentpunkte im Jahr 2028 (Variante 2) auf das reale BIP sowie dessen Kom ponenten in Milliarden Franken im Zeitablauf
0.8
0.6
0.4 Netto
0.2 Aussenhandel
0.0
Investitionen Priv. Konsum
-0.2
-0.4 Reales BIP -0.6 -0.8 -1.0 -1.2
27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 Quelle: BAK Economics