Rapport sur les résultats
Consultation 2000/18: Utilisation de 800 tonnes d'or de la Banque nationale · 85 pages
Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 43Fedlex · Rapport sur les résultats
Utilisation des réserves d’or de la Banque nationale suisse Résultats de la procédure de consultation
Bereich der IuK-Technologien nachhaltig fördern. Die Finanzierung der Massnahmen
sollte allerdings nicht durch die Verwendung der Goldreserven der BNS erfolgen, sondern über eine Umfinanzierung zu Lasten anderer Ressorts.
Damit die entsprechenden Gelder die gewünschte Wirkung erzielen, ist die Auswahl der Massnahmen bezüglich Effizienz und Nachhaltigkeit noch genauer zu prüfen. Entsprechende Aktionen müssen im Rahmen eines noch zu prüfenden bildungs- und forschungspolitischen Gesamtkonzepts durchgeführt werden.
Sollte es sich als unmöglich erweisen, überzeugende Bildungsmassnahmen aus dem laufenden Staatshaushalt zu finanzieren, wäre allenfalls an einen Rückgriff auf die
Erträge aus der Versteigerung von Mobilfunklizenzen zu denken. Überbrückungsleistungen: Die sich abzeichnenden Finanzierungsprobleme der AVS werden primär durch die Demographie verursacht. Diese sind dauerhaft zu lösen,
unabhängig vom einmalig anfallenden Sondervermögen der BNS. Darüber hinaus wären
die Erträge aus den überschüssigen Goldreserven der BNS zu gering, um die
strukturellen Probleme der AVS dauerhaft zu lösen.
Der zur Diskussion gestellte gezielte Einsatz der Erträge aus den überschüssigen Goldreserven zur Korrektur eines Teils der sozialpolitisch unerwünschten Auswirkungen aus der 11. AVS-Revision überzeugt nicht, weil deren Wirkung nur vorübergehend wäre, bis die Erträge aufgebraucht sind. Demgegenüber trägt der Schuldenabbau dauerhaft zu einem höheren Wirtschaftswachstum bei und verringert dadurch auch längerfristig den zur Finanzierung der AVS notwendigen MWSt-Anteil.
5.07 USS Die vorliegenden Vorschläge für die Goldverwendung bestätigen unsere bereits früher geäusserten Befürchtungen, dass die Reserven auf verschiedenste Zwecke aufgeteilt werden und auf diese Art in den Haushalten des Bundes und der Kantone wirkungslos versickern. Die Vorschläge sind wenig durchdacht – es ist offensichtlich, dass hier in Zeitnot ein Alternativ-Ausgabenpaket zusammengeschustert wurde, nur um dem AVS-Goldvorschlag ein Gegenprojekt gegenüberstellen zu können.
Zwar sind die Ziele, die mit den verschiedenen Projekten angestrebt werden, durchaus unterstützungswürdig – es wird aber nicht geprüft, ob diese mit den ordentlichen Budgets und den bereits bestehenden politischen Instrumenten nicht besser erreicht werden können:
- Die Kantone verfügen bereits über erhebliche finanzielle Mittel für die
Lehrerfortbildung. Nirgends wird jedoch der Frage nachgegangen, ob die notwendige Ausbildung der Lehrer zur Anwendung der neuen Technologien nicht im Rahmen der bisherigen zahlreichen Institutionen stattfinden kann. (Auch wird nicht sichtbar, ob wirklich ein „Fortbildungsnotstand“ bei den Lehrkräften besteht, der einen Einsatz des Bundes notwendig machen würde.)
- Das gleiche gilt für einige Vorschläge im Bereich der Sozialpolitik: Ein bedeutender
Teil der Ziele kann ganz einfach erreicht werden, indem die Witwenrente nicht auf die Art abgeschafft wird, wie dies innerhalb der 11. AVS-Revision geplant ist. Es macht
wenig Sinn, das Gold nicht in den AVS-Fonds zu legen, dafür bei der AVS auf extreme Art zu sparen und dann die soziale Not ausserhalb der AVS mit den gleichen Golderträgen lindern zu wollen.
5.08 FSE Bildungsinitiative: Alle drei in den Vernehmlassungsunterlagen erwähnten Aktionsfelder
sind wichtige Aufgabenfelder, die aber mit Mitteln des laufenden Budgets und mit Eigenanstrengungen der betreffenden Wirtschaftssegmente finanziert werden
müssen. Im Vergleich zu Aus- und Weiterbildungsanstrengungen in anderen Bereichen
sind die Möglichkeiten zur Eigeninitiative bei weitem nicht ausgeschöpft.
Reservemittel, die der Allgemeinheit gehören, müssen mit einem universelleren Anspruchs- und Nutzerkreis als hier vorgesehen eingesetzt werden. Wir lehnen daher diesen Verwendungsvorschlag – auch wenn er zeitlich befristet ist – aus grundsätzlichen Erwägungen ab.
Überbrückungsleistungen: Dem Einsatz von Überbrückungsleistungen stehen wir aus
prinzipiellen Überlegungen – und nicht weil wir sie etwa als materiell nicht
begründet erachteten – sehr skeptisch gegenüber. Mit ihnen würde das