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Consultation 2005/43: Evolution future de la politique agricole (Politique agricole 2011) · 370 pages
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Ausgangslage
Betrachtung Resultate und Kommentar
Direktimporte Die Direktimporte werden nicht statistisch erfasst. Nach Schätzungen aus Bera-
terkreisen werden bis fünf Prozent der Traktoren direkt importiert. Bei den übrigen Maschinen ist dieser Anteil viel bescheidener.
In einem Einzelfall wurde ein gleicher Traktortyp in der Schweiz für 95 000 Fr. offeriert, im Direktimport über einen lokalen Händler war er für 74 000 Fr. zu haben. Offiziell wurde er also um 28% teurer importiert.
Die Zulassung mit Typenbefreiung war bis Ende 2004 nur im Einvernehmen mit dem Hauptimporteur möglich. Die unvermeidbare Kostenfolge betrug 500 bis 2 000 Franken.
x Ab 2005 gilt die Typengenehmigung, für die nicht mehr der Importeur zuständig ist.
x Händler im grenznahen Ausland, die direkt exportieren, werden vom Hersteller z.T. nicht mehr beliefert.
x Garantiearbeiten an neu direktimportierten Maschinen müssen vom Schweizer Händler, der die Maschine nicht verkaufen konnte, geleistet werden.
x Die Erledigung der späteren Servicearbeiten liegt im Ermessensbereich des einzelnen Händlers. Zum Teil werden unterschiedliche Kostenansätze verwendet.
x Sicherheit beim Service und die Servicequalität ist für den Schweizer Landwirt wichtig.
x Direktimporte von Landwirtschaftsbetrieben im grossen Umfang sind weitgehend verschwunden. Im kleineren Umfang finden sie noch statt, haben aber eine geringe Bedeutung.
Ersatzteile Über den Handel mit Ersatzteilen besteht keine Statistik.
Der Direktimport erlaubt Kosteneinsparungen von bis zu 30% (z.B. Schlegel zu Maisstrohhäcksler, Zinken zu Kreiselegge).
Ersatzteillager werden neuerdings auch europaweit zentral geführt.
Occasions- Ein ausgewählter Vergleich von 37 in der Schweiz angebotenen Traktoren mit 80 preise typengleichen aus den umliegenden Ländern zeigt, dass die Preise in der Schweiz
um 21,6% höher sind.
In einem konkreten Fall war der Preis eines Traktors um 40 Prozent günstiger.
x Der Vergleich bezieht sich auf Traktoren gleichen Typs mit ungefähr gleicher Betriebsstundenzahl.
x Das Alter der Traktoren spielt im Zusammenhang mit der Zeitwertschätzung nicht dieselbe Rolle, wie im Autogewerbe.
x Bei den ausländischen Angeboten sind vielfach noch Frontlader miteingerechnet.
x Beim Vergleich von Occasionsmaschinen ist zu beachten, dass die einzelnen Fahrzeuge je nach Gebrauch und Pflege in einem unterschiedlichen Zustand sind.
x Es handelt sich wie bei neuen Maschinen um Bruttopreise, Rabatte sind nicht berücksichtigt.
x Traktoren und Mähdrescher mit wenigen Gebrauchsstunden werden häufig direkt importiert. Der Umfang ist nicht bekannt.
x Der Handel erfolgt weitgehend über Werkstätten, nicht über Landwirte.