Rapport sur les résultats
Consultation 2008/105: Révision totale de la loi sur la nationalité · 52 pages
Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 22Fedlex · Rapport sur les résultats
sei weniger bestimmt und zu weitgehend (GPS, BGK, DJS). Gemäss der GPS dürfen kleinere Verstösse gegen die Rechtsordnung keinen Ausschlussgrund für Einbürgerungen darstellen; die Ausführungsverordnung habe präzise Grenzen zu setzen. Die DJS schlagen vor, die beiden Kriterien «öffentliche Sicherheit und Ordnung» und «Respektierung der grundlegenden Prinzipien der BV» im Begriff «Beachten der Rechtsordnung»" zusammenzufassen.
Art. 12, al. 1: Respect des principes fondamentaux de la Constitution
1. Befürwortende Stellungnahmen • 23 Kantone befürworten die vorgeschlagene Regelung (BE, LU, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, SH, AR, AI, SG, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU). • 4 Parteien (FDP, CVP, SP, GPS) stimmen der vorgeschlagenen Regelung zu.
• 6 Wirtschafts- und Berufsverbände (SAV, SGB, Unia, Travail.Suisse, CP, FER) be-
fürworten die vorgeschlagene Regelung. • 13 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (SSV, SGV, SVBK, EKM, SVZ, AVZ, ai, JusPax, BGK, SEK, BGSB, BGB, BGR) sind für die vorgeschlagene Regelung.
Es wird angemerkt, dass die Formulierung vage und nur bedingt überprüfbar sei (LU, UR, NW, SP, GPS, SGB, Unia). Der Begriff sei in der Verordnung zu präzisieren (TI, GE).
2. Ablehnende Stellungnahmen • 3 Kantone (ZH, BL, GR) lehnen die vorgeschlagene Regelung ab. • 1 Partei (EDU) lehnt die vorgeschlagene Regelung ab. • 7 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (KID, HEKS, SRK, SFH, FIZ, FIMM, DJS) sind mit der vorgeschlagenen Regelung nicht einverstanden.
Die Formulierung sei zu wenig aussagekräftig, unklar, nicht zweckmässig und nicht überprüfbar (ZH, GR, KID, HEKS, SRK, SFH, FIZ, FIMM, DJS). Ausserdem seien die beiden Kriterien «öffentliche Sicherheit und Ordnung» und «Respektierung der grundlegenden Prinzipien der BV» besser im Begriff «Beachten der Rechtsordnung» zusammenzufassen (DJS). Der EDU ist die Formulierung zu eng gefasst. Der Kanton BL lehnt das vorgeschlagene Kriterium ab, weil es weniger weit als Art. 4 VlntA gehe.
Art. 12, al. 1: Aptitude à communiquer dans une langue nationale
1. Befürwortende Stellungnahmen • 23 Kantone befürworten die vorgeschlagene Regelung (ZH, BE, LU, UR, SZ, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VS, NE, GE, JU). • 3 Parteien (FDP, CVP, SP) stimmen der vorgeschlagenen Regelung zu.
• 6 Wirtschafts- und Berufsverbände (SAV, SGB, Unia, Travail.Suisse, CP, FER) be-
fürworten die vorgeschlagene Regelung. • 19 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (SSV, SGV, SVBK, KID, SVZ, AVZ, ASO, HEKS, UNHCR, SFH, FIZ, ai, JusPax, BGK, SEK, BGSB, BGB, BGR, DJS) sind für die vorgeschlagene Regelung, wobei 3 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (BGSB, BGB, BGR) mit Vorbehalt.
Begrüsst ein Teil der Befürworter die Verständigung in einer der Landessprachen (FDP, CVP, SP, SAV, SGB, Unia, Travail.Suisse, SP, FER), so fordert ein anderer Teil Kenntnisse der