Protocole (allemand)

Consultation 2010/4: Modification de l'art. 13, al. 3, let. b, de l'ordonnance sur l'approvisionnement en électricité (OApEl) et nouvelle annexe 1 · 17 pages

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Pascal Previdoli (BFE) erklärt, dass im Vergleich zum Gutachten im Entwurf zur Verordnungsänderung bei zwei Parametern ein tieferer Wert gewählt wurde. Dies geschah, da aufgrund des beim StromVG erzielten Kompromisses klar war, auf welchen Wert der WACC zu stehen kommen muss. Es wurden deshalb die Werte der zwei Parameter geändert. Der trotz dieser Massnahme resultierende leicht höhere WACC kommt daher, dass bei der Berechnung der Marktrisikoprämie das Mittel von geometrischem und arithmetischem Mittel und nicht das reine geometrischen Mittel verwendet wird.

Annet Radeck (swissgrid) bemerkt, dass es eine Inkongruenz bei der Verwendung von unterschiedlichen Laufzeiten der Anlagen für die Bestimmung des risikolosen Zinssatzes für das Eigen- und das Fremdkapital gibt. Finanztechnisch ist es nicht nachvollziehbar, dass hierfür zwei unterschiedliche Zinssätze verwendet werden, da keine Annahmen über die Anlagen der Kapitalgeber getroffen werden sollten.

Matthias Gysler (BFE) erwidert, dass der Gutachter vorgeschlagen hat, für die Eigenkapitalanleihen eine andere Laufzeit als für die Fremdkapitalanleihen zu wählen.

Annet Radeck (swissgrid) erklärt, dass in diesem Falle alle Punkte des Gutachtens hätten übernommen werden sollen.

Jean-Philipp Kohl (swissmem) fragt, ob das BFE eine Idee hat, welche Folge die vorgeschlagene Erhöhung des WACC für den Strompreis haben werde und ob sichergestellt ist, dass mit dem Mehrertrag tatsächlich Investitionen getätigt werden.

Pascal Previdol (BFE) sagt, dass es keine Sicherheit gibt, dass die zusätzlichen 38 Millionen direkt in die Netze investiert werden. Die zusätzlichen Kosten werden einen Einfluss auf den Strompreis haben, der prozentuale Effekt ist jedoch sehr gering.

Manuel Berger (Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE) sagt, dass die Senkung des WACC für das Jahr 2011 aufgrund des Vorschlags weniger stark als mit der bestehenden Regelung ausfallen würde, es also keine direkte Erhöhung des Strompreises gibt.

José Corpataux (SGB) fragt, wieso der tiefste risikolose Zinssatz für das Eigenkapital 3,0 % beträgt. Wieso wurde nicht ein bedeutend tieferer Zinssatz wie derjenige für den risikolosen Zinssatz des Fremdkapitals von 1,5 % gewählt? Ein tieferer Zinssatz wäre auch empirisch durch die aktuelle Rendite der 10-jährigen Bundesobligationen zu begründen, welcher näher bei 2 als bei 3 % liegt.

Matthias Gysler (BFE) erklärt, dass auch das bisher angewandte 60-Monate-Mittel nur langsam nach unten geht. Bei der neuen Methode gibt es Grenzen nach oben wie nach unten. Die untere Grenze wurde bei 3,0 % gewählt, dafür gibt es ebenfalls eine obere Grösse bei 6,0 %. Aus finanztechnischer Sicht wurde vom Gutachter gesagt, dass ein Wert unter 3,0 % keinen Sinn macht.

José Corpataux (SGB) meint, dass dies bei einer Rendite von momentan 2 % nicht klar ist. Entweder es wird auf die Empirie gegangen oder man bleibt abstrakt. Im Gegensatz dazu bleibt beispielsweise das unlevered Beta über die Zeit konstant.

Martin Häberli (IGEB und ZPK) fragt, wo die Anreize für Netzinvestitionen sind. Es gibt keine Verpflichtungen der Netzbetreiber. Das Geld kann auch in Boni und Dividenden ausgeschüttet werden. Die Frage ist, ob der Anreiz zu Investitionen tatsächlich vom WACC abhängt. Er fragt das BFE, ob Auktionen bei Netzengpässen flächendeckend stattfinden. Nur dort, wo Auktionen stattfinden, besteht nämlich ein Anreiz, die Kapazitäten eng zu halten. Denn dies garantiert höhere Auktionierungsgewinne, wobei die entscheidende Frage dann ist, ob die Auktionierungsgewinne in das Netz investiert werden müssen oder frei verwendet werden können. Wo es keine Auktionen gibt, gibt es keinen Anreiz, die

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