Protocole (allemand)
Consultation 2010/4: Modification de l'art. 13, al. 3, let. b, de l'ordonnance sur l'approvisionnement en électricité (OApEl) et nouvelle annexe 1 · 17 pages
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2. Teil der Anhörung vom 15. Februar 2010
Begrüssung und Erläuterung zum Vorgehen
Begrüssung und Erläuterungen von Pascal Previdoli (BFE), wie im 1. Teil des Protokolls beschrieben.
Erläuterungen methodischer Aspekte der vorgeschlagenen Verordnungsänderung
Erklärungen von Peter Ghermi (BFE), wie im 1. Teil der Protokolls beschrieben.
Fragen zur Methode seitens der Anhörungsteilnehmer
Martin Häberli, (Interessengemeinschaft energieintensiver Branchen IGEB sowie Verband der
Schweizerischen Zellstoff- Papier und Kartonindustrie ZPK) fragt, auf welche Weise beim WACC das systematische Risiko der Branche gegenüber dem Gesamtmarkt berechnet wird.
Matthias Gysler (BFE) antwortet, dass das Beta der Branche definiert ist als Quotient aus der statistischen Kovarianz der Wertpapiere der Branche zum Gesamtmarktportfolio und der Varianz des Gesamtmarktportfolios. Das Beta misst den Teil des Risikos, welcher nicht diversifizierbar ist. Es wird empirisch ermittelt.
Peter Ghermi (BFE) ergänzt, dass das unlevered Beta mit 0,35 tiefer als der Durchschnitt des Markts von eins ist. Das unlevered Beta wird anschliessend gemäss dem Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital „relevered“.
Martin Häberli (IGEB und ZPK) fragt, ob bei der Auswahl der Wertpapiere der Branche ein Wertungselement eingeflossen ist.
Matthias Gysler (BFE) sagt, dass eine Peer-Group der Netzbetreiber gebildet werden musste. Es gibt allerdings nicht genügend reine Netzbetreiber, so dass bei der Auswahl Unternehmen eine Annäherung gemacht werden musste.
Martin Häberli (IGEB und ZPK) fragt, ob eine vernünftige Peer Group gebildet werden konnte.
Matthias Gysler (BFE) antwortet, dass vom Gutachter ein bestmögliches Beta generiert worden ist. Die Frage ist immer auch, ob es eine bessere Alternative zu der getroffenen Auswahl gibt.
Martin Häberli (IGEB und ZPK) fragt, ob bei der Peer-Group nur inländische oder auch europäische Unternehmen berücksichtigt worden sind.
Peter Ghermi (BFE) antwortet, dass es sich um eine europäische Auswahl von Unternehmen handelt.
Matthias Gysler (BFE) ergänzt, dass einerseits vom Gutachter eine Peer Group zusammengestellt und damit ein Beta bestimmt worden ist. Daneben wurde vom BFE eine Umfrage bei den europäischen Regulatoren gemacht und gefragt, welcher Wert in den anderen europäischen Ländern verwendet wird. Der vorgeschlagene Wert von 0,35 für das unlevered Beta wurde auch aufgrund der im europäischen Umfeld verwendeten Werte vorgeschlagen.
Martin Häberli (IGEB und ZPK) fragt, ob der Wert demnach auch tiefer sein könnte.
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