Rapport sur les résultats

Consultation 2014/160: Projet d'ordonnance d'exécution relative à la loi sur la nationalité révisée · 46 pages

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Der Kanton SO, die EVP und der SVBK begrüssen, dass sich die Gesuchsteller anhand einer Loyalitätserklärung zu den rechtsstaatlichen und demokratischen Werten der Schweiz und der Bundesverfassung bekennen müssen.

4 cantons (BE, BL, LU, VD) et l’UVS demandent que la forme et le contenu de la déclaration de loyauté soient fixés par la Confédération. VD se demande si le moment de la signature est réglé de manière suffisamment précise.

Die JSVP fordert, mit der Unterzeichnung der Loyalitätserklärung seien auch die

Bestimmungen der Bundesverfassung zu respektieren. Zudem sei die Bestimmung durch folgende Formulierungen anzupassen: «Nicht eingebürgert wird, wer nicht über eine

Niederlassungsbewilligung verfügt. Es besteht kein Anspruch auf eine Einbürgerung.»

Integration Handicap beantragt einen zusätzlichen Absatz: «Beim Erfordernis der

Unterzeichnung der Loyalitätserklärung ist bei Personen mit Behinderung auf deren

besondere Bedürfnisse angemessene Rücksicht zu nehmen.»

FR trouverait utile que la Confédération organise des formations spécifiques pour le

personnel concerné.

Avis défavorable

Cantons :

AR, GE, GR, NE, SH, ZH

Partis :

GPS

Organisations/milieux intéressés :

AvenirSocial, Binational, EKM, CSP, HEKS, humanrights, Operation Libero, Sans-Papiers, SFH, Travail.Suisse, Unia, VKM

3 cantons (AR, NE, ZH), le PES et 11 organisations (AvenirSocial, Binational, CSP, CFM, EPER, humanrights, Operation Libero, Sans-Papiers, Travail.Suisse, Unia, ASM) demandent que la déclaration de loyauté soit supprimée de l’ordonnance. Der Kanton SH beantragt, die Absätze 2 und 3 seien ersatzlos zu streichen. Die GPS ist der Ansicht, dass die

Loyalitätserklärung, auch wenn sie lediglich symbolische Tragweite besitze, dem Geist des Gesetzes widerspreche. humanrights ist der Ansicht, dass die Bestimmung über die

Loyalitätserklärung extrem vage formuliert sei. Sie lasse den Kantonen und Gemeinden einen zu grossen, willküranfälligen Ermessensspielraum. Operation Libero erachtet die Loyalitätserklärung als höchst problematisch, weil sie durch die mögliche nachträgliche Nichtigkeit faktisch eine «Einbürgerung auf Probe» darstelle.

NE et l’ASM souhaitent, si elle devait être adoptée, que les conséquences du non-respect de la déclaration de loyauté soit énumérées dans l’ordonnance.

GE est d’avis que les modalités de mise en œuvre de cette disposition doivent être réglées au niveau cantonal. Der Kanton GR ist der Ansicht, dass die Unterzeichnung einer

Loyalitätserklärung als Mindestvorschrift nicht zwingend nötig sei. Es könne den Kantonen überlassen bleiben, ob sie ein schriftliches Bekenntnis verlangen oder die Erfüllung dieser Voraussetzung im Erhebungsbericht festhalten.

AvenirSocial (ebenso SFH) beantragt, die Formulierung «Respektierung der Werte der Bundesverfassung» durch «Respektierung der rechtsstaatlichen Prinzipien und der

freiheitlich demokratischen Grundordnung» zu ersetzen.