Rapport sur les résultats

Consultation 2014/53: Révision partielle de la loi fédérale sur l'assurance-maladie relative au pilotage du domaine ambulatoire · 167 pages

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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

werden: Ärztinnen und Ärzte, welche mindestens drei Jahre in einer anerkannten

schweizerischen Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, sollen von der Zulassungssteu-

erung ausgenommen sein.

Die Teilrevision schlägt Massnahmen zur Verhinderung von Über- und Unterversorgung CVP im ambulanten Bereich vor. Eine der Massnahmen ist der stärkere Einbezug der Kan-

tone und der betroffenen Kreise in die Entscheidungsprozess, sowie die bessere Kon-

trolle der Umsetzung der vorgegebenen Qualitätskriterien. Die Kantone sollen damit ge-

gen eine Über- und Unterversorgung im ambulanten Bereich wirken können, so sollen

sie die Möglichkeit erhalten eine optimale Gesundheitsversorgung garantieren zu kön-

nen.

Die CVP begrüsst dieses Bestreben grundsätzlich, lehnt jedoch die vorgeschlagene

Form der Teilrevision des KVGs ab.

Vorgeschlagene Lösung

Artikel 55a des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung bie-

tet eine Regulierung der Zulassungen der Leistungserbringer im ambulanten Bereich

an. Nach ihre Aufhebung per 1. Januar 2012 kam es zu einer massiven Zunahme von

Ärztinnen und Ärzte. Als Lösung wurde die heutige Fassung von Artikel 55a KVG per

Juli 2013 in Kraft gesetzt, die eine

Ausnahme vorsieht: Die Zulassungsbeschränkung gilt nicht für Ärztinnen und Ärzte, die

mindestens drei Jahre an einer anerkannten schweizerischen Weiterbildungsstätte ge-

arbeitet haben. Eine Stabilisierung der erteilten ZSR-Nummern hat sich schon Anfangs

2014 spürbar gemacht.

Die CVP hat damals diese KVG-Bestimmung weitgehend mitgeprägt und schlägt vor,

die jetzige Regelung als permanente Lösung aufzunehmen.

Le PEV saisit volontiers l’occasion de participer à la consultation mentionnée dans le PEV titre. Soucieux de la santé de la population en Suisse mais également intéressé à endi-

guer les coûts du système de santé, le Parti Evangélique voit d’un bon œil ce projet de

loi qui vise à lever le blocage des admissions sans pour autant laisser la porte grande

ouverte à des abus. Il estime que cette proposition est une solution mesurée qui prend

en compte le bien des patients et les réalités économiques. De plus, elle met en avant

le principe de subsidiarité et permettra de trouver des solutions adaptées et largement

soutenues puisque élaborées avec les différents acteurs du domaine de la santé, dans

une collaboration intra- et intercantonale.

Remarques complémentaires

Le PEV tient à souligner que des efforts particuliers doivent être fournis par tous les ac-

teurs afin de permettre à tous les résidents de pouvoir recourir à une médecine de pre-

miers recours de proximité. C’est pourquoi il relève que la question essentielle de la for-

mation et de la promotion de la médecine de premier recours doit être prioritaire à tous

les niveaux, non seulement auprès des jeunes professionnels, mais également lors de

la détermination des besoins et de la mise en œuvre d’éventuelles mesures incitatives.

Une présence accrue de médecins de famille dans les régions périphériques permettrait

de remplir ce mandat et doit être encouragée par tous les moyens.

FDP. Die Liberalen lehnt die Vorlage ab. Die FDP hatte sich gegen die Verlängerung FDP des Zulassungsstopps eingesetzt und hatte bereits damals betont, dass die einzige Lö-

sung eine ausgewogene Vertragsfreiheit sowohl für Ärzte als auch für Krankenversiche-

rer sei. Der Vorschlag „mehr Staat“ ist keine Lösung. Die seit 2002 in unterschiedlicher

Form geltende Zulassungsbeschränkung hat die Kosten nicht eindämmen können; die

Zulassungssteuerung vermochte Mengenausweitung nicht zu bremsen. Die Kosten im

staatlich gesteuerten spitalambulanten Bereich explodieren – nicht so im ambulanten

Bereich. Auch die Zahl der im Spital tätigen Ärzte ist gestiegen. Auf der einen Seite wird