Rapport sur les résultats
Consultation 2022/2: Loi fédérale concernant l’infrastructure de données sur la mobilité · 276 pages
Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 233Fedlex · Rapport sur les résultats
Référence : BAV-011-11/15/2/1/3/1
In der Vernehmlassungsvorlage zum MODIG hat der Bundesrat einen Vorschlag zur Diskussion gestellt:
Das Sicherstellen des Datenzugangs auf technischer Ebene wird als zentral für das Funktionieren des Mobilitätssystems betrachtet. Der Austausch der Daten und damit der Zugang zu den Daten soll durch die NADIM gewährleistet werden. Zudem soll diese Funktion durch eine institutionell neutrale Organisation wahrgenommen werden, um einen diskriminierungsfreien Betrieb zu gewährleisten und das Vertrauen der Akteure zu gewinnen. Deshalb sieht der Bundesrat vor, den Betrieb der NADIM als staatliche Aufgabe auszugestalten. Betraut werden damit soll eine Mobilitätsdatenanstalt (MDA).
Wollen die Akteure sich an die NADIM anschliessen, so sollen sie sich dazu verpflichten, ein gewisses Set an Daten (Kerndatenset) als Open Data zur Verfügung zu stellen. Damit soll eine stabile Grundlage für Innovationen gewährleistet werden. Darüber hinaus gehende Daten sollen die Akteure ebenfalls über die NADIM bereitstellen können, den Zugriff darauf jedoch beschränken können.
Die Teilnahme an der NADIM ist für alle Akteure freiwillig und kostenlos. Für die Entwicklung der Funktionalitäten und die Ausgestaltung der Betreiberorganisation und ihrer Aufgaben sollen deshalb die Bedürfnisse der Marktakteure und ihre Geschäftsmodelle und auch der öffentlichen Hand im Zentrum stehen.
Ergebnis Vernehmlassung MODIG
Das Echo zur Vorlag MODIG ist grundsätzlich sehr positiv. Der Bedarf für ein verkehrsträgerübergreifendes Gesetz, die Rolle des Bundes, die Grundsätze der MODI, die Zweckmässigkeit der NA-DIM und von Verkehrsnetz Schweiz werden seitens der Teilnehmenden zwischen 72 %-84 % begrüsst. Einzig der angestrebte Betrieb durch eine Anstalt wird nur von 54 % gutgeheissen. Insgesamt gab es 121 Teilnehmende. Offen sind insbesondere Fragen zum Funktions- und Datenumfang sowie zur Freiwilligkeit der Teilnahme. Diese Fragen sollen im Rahmen der Akteurgespräche noch weiter vertieft werden.
2 NADIM: Funktionsumfang und Aufgaben (Folien 14 – 21)
Mission der NADIM: « Die institutionell neutrale NADIM erleichtert es allen Akteuren (privat, öffentlich), im Mobilitätsökosystem innovative Lösungen zu entwickeln und zu betreiben. »
Im Kern dient die NADIM also der einfacheren technischen Vernetzung von Mobilitätsdaten. Die Betreiberin der NADIM unterstützt dazu Datenlieferanten und Datenbezüger mittels technologischen und organisatorischen Funktionen.
Die technologischen Funktionen bestehen primär aus 3 möglichen Elementen.
- der Bereitstellung von standardisierten Datenschnittstellen;
- Programmierschnittstellen (API);
- der Bereitstellung von ausgewählten Services, welche die Datennutzung wesentlich vereinfachen.
Dazu erfolgt die Standardisierung von Datenformaten und Programmierschnittstellen unter Berücksichtigung der Interessen der Akteure und mit Blick auf die internationalen Entwicklungen, insbesondere der Nachbarländer und der EU-Kommission.
Die Bereitstellung von ausgewählten technischen Services kann die Zusammenarbeit der Akteure, die effiziente Abwicklung der Aufgaben und Geschäftsmodelle der Akteure und damit insgesamt die Effizienz des Gesamtmobilitätssystems unterstützen.
Die Nutzung dieser Services durch die Akteure ist immer freiwillig.
Es geht in der aktuellen Phase in erster Linie darum zu diskutieren, ob und wenn ja in welchen Bereichen eine Rechtsgrundlage geschaffen werden soll, damit solche Services realisiert werden können.
233/276 BAV-D-318B3401/238