Rapporto sui risultati
Consultazione 2018/60: Modifica dell'ordinanza 2 sull'asilo e dell'ordinanza sull'integrazione degli stranieri; Attuazione dell'Agenda Integrazione Svizzera e indennizzo dei Cantoni per le spese occasionate dai minorenni non accompagnati nel settore dell'asilo e dei rifugiati · 25 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 12Fedlex · Rapporto sui risultati
Numeri di riferimento/incarto: COO.2180.101.7.845123
Finanziamento transitorio per il 2015 e il 2016, due anni caratterizzati da un forte afflusso di migranti nel settore dell’asilo, o versamento retroattivo della somma forfetta-
ria maggiorata
Six cantons (FR, GE, JU, NE, VD, VS) demandent un versement rétroactif du forfait. Quatre d’entre eux (FR, NE, VD, VS) souhaitent un versement rétroactif à partir du 1erjanvier 2018.
Neuf cantons (AG, BS, GL, GR, SH, SO, SZ, ZH, NE), la CdC et l’ASM réclament des
moyens financiers supplémentaires pour la phase de transition afin que les cantons puissent également prendre des mesures d’intégration appropriées pour les requérants d’asile arrivés dans les années 2015 et 2016 marquées par un fort afflux de demandes d’asile.
Die VKM erachtet es als problematisch, dass für die bisherigen Fälle eine Übergangsfinanzierung fehlt, weil der Bund beim Abbau der Pendenzen aus den zuwanderungsstarken Asyljahrgängen 2015 und 2016 den betroffenen Personen überwiegend Asyl oder eine vorläufige Aufnahme gewährt. Der Kanton SO empfindet es als stossend, dass das Staatssekretariat für Migration aktuell auffallend viele Entscheide fällt, die noch mit einer tieferen Pauschale abgegolten werden.
Monitoraggio (controlling) per stabilire in che misura i destinatari dei contributi forni-
scono le prestazioni convenute e gli obiettivi prefissati vengono raggiunti
Huit cantons (BE, BS, GL, GR, SH, SZ, UR, ZH) et la CdC font remarquer que le suivi de l’Agenda Intégration ne porte que sur les personnes pour lesquelles un forfait de 18 000 francs est alloué.
Trois cantons (BS, GR, JU) et l’ASM trouvent difficile de gérer l’encouragement de
l’intégration de manière variable selon la date de la décision d’asile. Der Kanton GR und die VKM machen geltend, dass deshalb ein entsprechendes Monitoring nicht nur erschwert,
sondern verunmöglicht werde.
Aus Sicht der FDP stehen mit der Erhöhung der Integrationspauschale die Kantone in der Pflicht. Die Schätzung im erläuternden Bericht, der mit einer jährlichen Reduktion der Sozialhilfekosten von 66 Millionen Franken rechnet, sei optimistisch. Die FDP verlangt ein Kosten-Nutzen-Monitoring sowie die regelmässige Berichterstattung an das Parlament. FDP und CVP fordern Sanktionsmöglichkeiten für den Fall, dass die Kantone ihre Aufgaben ungenügend wahrnehmen.
Für die SP ist es zentral, dass das vorgesehene Controlling des Bundes mittels Programmvereinbarung wirksam umgesetzt und konsequent kontrolliert werden wird. So werde sichergestellt, dass die Kantone die vom Bund zusätzlich erhaltenen Gelder zweifelsfrei zweckgemäss einsetzen.
Die Caritas (sinngemäss SAJV und SFH) fordert, der Bund müsse mit einem Monitoring sicherstellen, dass die Kantone ihre Angebote entsprechend dem vorgesehenen Prozess erweitern und ausgestalten, um die definierten Ziele zu erreichen.
Aus Sicht von AsyLex ist eine regelmässige Evaluation unter Einbezug der kantonalen Stellen, der externen Anbieter von Integrationsangeboten, der Geflüchteten sowie auch anderer Stellen erforderlich.