Rapporto sui risultati

Consultazione 2018/60: Modifica dell'ordinanza 2 sull'asilo e dell'ordinanza sull'integrazione degli stranieri; Attuazione dell'Agenda Integrazione Svizzera e indennizzo dei Cantoni per le spese occasionate dai minorenni non accompagnati nel settore dell'asilo e dei rifugiati · 25 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 15Fedlex · Rapporto sui risultati

Numeri di riferimento/incarto: COO.2180.101.7.845123

de la CDAS. Le canton GE renvoie aux demandes initiales de la CDAS et souligne que l’augmentation proposée ne répond pas à ces exigences. Il relève en effet que les structures minimales répondant aux critères spécifiques des besoins des MNA doivent être mises à disposition même en cas de diminution du volume des forfaits.

Le canton VD demande une indemnité plus élevée qui couvre les coûts et répond aux recommandations de la CDAS sans grever davantage le budget des cantons. Ähnlich argumentiert der Kanton AR. Les cantons GL et VD font valoir que l’augmentation du forfait global est calculée de manière trop juste. Ils déplorent le fait que la Confédération ait renoncé à indemniser pleinement les coûts dans le domaine de l’encadrement.

Die Kantone AR und GL weisen darauf hin, dass sich der Betreuungsaufwand für MNA mit dem Erreichen der Volljährigkeit nicht sofort ändert. Aus verschiedenen Gründen benötige der grössere Teil der Personen weiterhin eine enge Begleitung. Auch diese Kosten würden nach wie vor nicht entschädigt.

CVP und FDP erachten eine höhere Beteiligung des Bundes an den durch die Asylpolitik des Bundes entstehenden Kosten auf Kantons- und Gemeindeebene als angezeigt. Die CVP begründet ihre befürwortende Haltung damit, dass sie sich für einen starken Föderalismus einsetze.

Die SP erachtet es als zwingend notwendig, dass genügend finanzielle Mittel bereitstehen, um den spezifischen Bedürfnissen der MNA Rechnung tragen zu können.

Die GPS unterstützt eine höhere Beteiligung des Bundes an den kantonalen Kosten für die Unterbringung und Betreuung von MNA vorbehaltslos.

L’USP, la CDI, l’USS, la FFS, l’USAM, la CDAS et Travail.Suisse approuvent l’augmentation du forfait global.

Selon l’USS et Travail.Suisse, les requérants d’asile mineurs constituent un groupe vulnérable qui nécessite une protection particulière. La Suisse doit accorder cette protection et elle doit héberger et encadrer les enfants et les jeunes qui ont fui leur pays de manière appropriée à leur âge et à leur développement. L’USS et Travail.Suisse soulignent également que les droits des enfants doivent être respectés sans restrictions, en particulier le droit au respect du bien de l’enfant, à l’éducation et au développement. Bei der Wahrung dieser Rechte sind in den Augen des SGB Kostenargumente nachrangig. Der SGB legt dar, dass die Folgekosten einer nicht adäquaten Unterbringung und Betreuung mit grosser Wahrscheinlichkeit weit höher seien als die zusätzlichen Initialaufwendungen.

Der SSV begrüsst die Erhöhung der Globalpauschale um einen Zusatzbestandteil für MNA. Gerade bei dieser jungen Zielgruppe sei entscheidend, dass sie nachhaltig ins Bildungs- und Berufsbildungssystem der Schweiz integriert werden könne.

TISG unterstützt die Erhöhung der Globalpauschale im Grundsatz. Es müssten aber auch die Leistungen skizziert werden, die mit diesen Beträgen finanziert werden müssen. Der Mehraufwand, der aufgrund der MNA entstehe, liege nicht bei den Zentren, Lebenshaltungskosten, Bildung (Regelstrukturen), Qualifizierungsprogrammen usw., sondern bei den vormundschaftlichen Massnahmen, der sozialpädagogischen Begleitung und der Schulsozialisierung. Es sei deshalb entscheidend, dass die Ablösung von den Bundesempfangszentren so rasch als möglich erfolge, damit der spezifische Förderprozess an die Hand genommen wird.

ADEM, AsyLex, AvenirSocial, Caritas, SAJV, SFH und SRK befürworten die Erhöhung der Globalpauschale zur besseren Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen. Die Erhöhung ermögliche, MNA flächendeckend altersgerecht unterzubringen. Nach Ansicht von ADEM, AsyLex, AvenirSocial, Caritas, SAJV und SFH muss auch kontrolliert