Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2003/205: Verordnungspaket zum neuen Chemikalienrecht · 99 Seiten

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prioritär eingesetzt werden müssen. TI [118] merkt an, dass die Verwendungsbeschränkungen gegenüber der StoV gelockert wurden.

Ziff. 33

TI [118], EAWAG [127], BL [36], GSG I71I, SZ [101], SO [171] und UK [172] vermissen Regelungen zu Kies. Verschiedene Vernehmlasser (TI [118], GSG I71I, SZ [101], SO [171], UK [172], EAWAG [127]) beantragen, die Bestimmungen gestützt auf Ziff. 32 der StoV oder Teile davon zu überarbeiten.

Abs.3

FES [90] beantragt, dass sich der Einsatz von Auftaumitteln auf öffentlichen Strassen, Wegen und Plätzen nach den entsprechenden aktuellen Normen des VSS richtet. Die Gemeinden sollen dem Kanton ihre Einsatzdispositive für die Kommunalstrassen zur Kenntnis zustellen.

2.8 Anstrichfarben und Lacke

Ziff. 1

BL I36I, LU I66I, GSG I71I, SZ [101], BD ZH [119], AR [120], SO [171] und UK [172] beantragen, die Grenzwerte auf die Trockensubstanz zu beziehen. EAWAG [127] beantragt in Abs. 1 einen Cadmium-Grenzwert von 0.002 Massenprozent.

Ziff. 2

OW [14], GL I47I, GSG I71I, SZ [101], AI [117], UK [172], TI [118], BL I36I, AR [120], EAWAG [127] und SO [171] begrüssen die Verwendungsverbote von Blei und Cadmium in Anstrichfarben und Lacken.

SGCI I56I, ecosuisse I60I und AGVS [95] bemerken, dass das Cadmium- und Blei-Verbot in Farben und Lacken ein Alleingang der Schweiz sei, der jedoch im Einvernehmen mit der betroffenen Branche vereinbart wurde. LU I66I, GSG I71I, SZ [101], BD ZH [119], AR [120], SO [171], UK [172], BL [36], EAWAG [127], TI [118] wollen keine Ausnahme für Künstlerfarben sondern nur für Restaurationen. VSLF I38I möchte in Abs. 2 "durch die Herstellerin" streichen. GP [106] und WWF [167] begrüssen das Totalverbot für bleihaltige Anstrichstoffe aller Art. SRF [165] lehnt das Totalverbot von Blei in Anstrichprodukten ab, da es weiter geht als die Bestimmungen der EU.

Ziff. 3

BL I36I, LU I66I, GSG I71I, SZ [101], BD ZH [119], AR [120], EAWAG [127], SO [171] und UK [172] beantragen eine weitere Ausnahme zur Restauration von historischen und denkmalpflegerisch geschützten Objekten.

Ziff. 4

EAWAG [127] beantragt die ersatzlose Streichung von Abs. 2.

2.9 Kunststoffe

Für KVS [59], SGCI [56] und ecosuisse [60] greift dieser Anhang im Falle der in der Luft stabilen Stoffe der EU vor. SGCI [56] und ecosuisse [60] übernehmen in diesem Anhang die Stellungnahme des KVS I59I. SGCI I56I verweist auch auf ihre eigenen Bemerkungen zu Anhang 1.5. PVCH [1] begrüsst die Änderungen im Kunststoff-Anhang.

TG [23], LU [66], TI [118], ZG [46], BL [36], GSG [71], SZ [101], SG [112], BD ZH [119], AR [120], SO [171] und UK [172] möchten eine Konzentrationsbeschränkung bei Kunststoffen für Blei prüfen lassen.

ZG [46], BL [36], GSG [71], SZ [101], SG [112], BD ZH [119], AR [120], SO [171] und UK [172] möchten eine Konzentrationsbeschränkung bei Kunststoffen für Chrom prüfen lassen. EAWAG [127] möchte prüfen lassen, ob Konzentrationsgrenzwerte für Antimon sinnvoll wären, da in Kunststoffen hohe Konzentrationen von Sb203 zwischen 20-80 g/kg gefunden werden.

Ziff. 1

ZG I46I, BL I36I, GL I47I, GSG I71I, SZ [101], SG [112], AI [117], BD ZH [119], AR [120], SO [171], UK [172], TI [118], OW [14] und SH [22] fordern eine Herabsetzung des Grenzwertes für Cadmium in sogenannt. "cadmiumfreien" Kunstoffen. Für diese Kunstoffe sei eine Senkung auf das bisherige Niveau (in einer KVA unschädlich vernichtbar) zu prüfen. EAWAG [127] beantragt einen Grenzwert für Cadmium von 0,002 Massenprozent.

Ziff. 3

Abs. 1

Für SO [171] soll die Aufhebung des Anwendungsverbots für Produkte, die in der Schweiz nur veredelt oder anders verpackt und in vollem Umfang wieder ausgeführt werden, höchstens solange in Kraft belassen werden, als die betroffenen Stoffe und Produkte in der ganzen EU eindeutig zugelassen sind.