Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2003/205: Verordnungspaket zum neuen Chemikalienrecht · 99 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 63Fedlex · Ergebnisbericht
2.4 Biozidprodukte
Ziff. 1
OW [14], SO [171], ZG I46I, BL I36I, SZ [101], BD ZH [119], AR [120] sowie UK [172], GSG I71I und EAWAG [127] begrüssen die Übernahme der Bestimmungen über Holzschutzmittel aus der StoV.
Ziff. 12
Abs. 2 Bst. a
OW [14], EAWAG [127], SO [171], ZG I46I, BL I36I, GSG I71I, SZ [101], BD ZH [119], AR [120] und UK [172] begrüssen die neue Abgabeeinschränkung von Teeröl an Private.
Abs. 3 und Ziffer 13 Abs. 1
Für die SBB [145] ist dieses Verbot zu restriktiv. Holz, das Teeröl mit Gehalten über den zulässigen Limiten enthält, sollte für Bauten, die sich in nicht öffentlich zugänglichen Bereichen befinden, eingesetzt werden dürfen. Ausnahmen nur für den Gleisbau seien nicht sinnvoll.
Abs. 4
Nach SH [22], TG [23], VKCS [24], LU I66I, AG I73I, BD ZH [119], EAWAG [127], SO [171], AR [120], AI [117], ZG I46I, BL I36I, GSG I71I, SZ [101], UK [172] und TI [118] hat die Formulierung "darf nur abgegeben werden zur Verwendung..." in der Praxis zu Missständen und Missbräuchen geführt. Auch der Verwender sei in die Pflicht zu nehmen und deshalb sei ein Verwendungsverbot zu erlassen.
Abs. 5:
SO [171] beantragt, die Einfuhr des behandelten Holzes generell zu verbieten. Diese Einschränkung erschwert den Vollzug dieser Verordnung und die Arbeit der Zollorgane.
Ziff. 13 Abs. 2:
SH [22] GL [47] und AI [117] beantragen Streichung. Für SO [171] soll die Aufhebung des Importverbots für Produkte, die in der Schweiz nur veredelt oder anders verpackt und in vollem Umfang wieder ausgeführt werden, höchstens solange in Kraft belassen werden, wie die betroffenen Stoffe und Produkte in der ganzen EU eindeutig zugelassen sind.
Ziff. 22
OW [14], EAWAG [127], SO [171], TG [23], ZG I46I, BL I36I, GSG I71I, SZ [101], BD ZH [119], AR [120] und UK [172] begrüssen die Verbote von Arsen und Organozinn in Brauchwasser, Anstrichfarben und Lacken.
EPFL [123] findet den Begriff "triarylétains qui sont chimiquement liés" nicht eindeutig und verlangt eine Präzisierung. Gleiches gilt für Ziff. 23.
Ziff. 42
AI [117], GL [47] und OW [14] fordern, dass am Einfuhrverbot für Antifoulings für den Eigengebrauch gemäss StoV festgehalten wird. EAWAG [127], SO [171], TI [118], ZG I46I, BL I36I, GSG I71I, SZ [101], BD ZH [119], UK [172], GP [106], WWF [167], TG [23], VKCS [24], LU I66I, AG I73I, SG [112] und AR [120] fordern nach Fallenlassen des Importverbots gemäss StoV, dass das Verbot des Inverkehrbringens triorganozinn- und arsenhaltiger Antifoulingsmit einem Verwendungsverbot ergänzt wird. SVGW [19] beantragt ein Verbot des Inverkehrbringens für alle biozidhaltigen Antifoulings mit Ausnahme solcher auf Kupferbasis.
Ziff. 5
SO [171] beantragt Abs. 2 zu streichen, da die "untengeltliche Rücknahme" bereits in Art. 22 ChemG geregelt sei.
2.5 Pflanzenschutzmittel
Ziff. 11
Gemäss APDP [16] muss die Verwendung von Produkten gegen Unkräuter mit Flugsamen und Ausläufern insbesondere an Hecken, Waldrändern, Lagerplätzen, Böschungen, Grünstreifen sowie an Strassen/Geleisen möglich bleiben. Im Wald darf die Wildschadenverhütung und die Borkenkäferbekämpfung nicht stärker eingeschränkt werden als bisher.
Abs. 1 Bst. e
TG [23], OW [14], SZ [101], AI [117], TI [118], AR [120], FR [126], SO [171], GL [47], LU [66], ZG [46], ZH [72] und BD ZH [119] sowie GSG [71], SBB [145] und UK [172] beantragen, dass die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Schutzzone S2 generell verboten wird. LU [66], SO [171] und GSG I71I schlagen vor,