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Vernehmlassung 2005/78: Basel II - Umsetzung in der Schweiz · 187 Seiten
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EBK-RS 06/[xy] Marktrisiken Seite 14
Einordnung der Kurssensitivitäten in die Zeitbänder:116
Die resultierenden Sensitivitäten werden in einen auf der Duration des Instruments beziehungsweise des Zahlungsstroms basierenden Fächer mit 15 Zeitbändern eingetragen.
Angenommene Renditeänderung
über bis und mit
Zone 1 1 Monat 1.00%
1 Monat 3 Monate 1.00%
3 Monate 6 Monate 1.00%
6 Monate 12 Monate 1.00%
Zone 2 1.0 Jahr 1.9 Jahre 0.90%
1.9 Jahre 2.8 Jahre 0.80%
2.8 Jahre 3.6 Jahre 0.75%
Zone 3 3.6 Jahre 4.3 Jahre 0.75%
4.3 Jahre 5.7 Jahre 0.70%
5.7 Jahre 7.3 Jahre 0.65%
7.3 Jahre 9.3 Jahre 0.60%
9.3 Jahre 10.6 Jahre 0.60%
10.6 Jahre 12 Jahre 0.60%
12 Jahre 20 Jahre 0.60%
20 Jahre 0.60%
Tabelle 3: Durationsmethode: Laufzeitbänder und Renditeänderung
Vertikale Verrechnung:117
ner Eigenmittelanforderung von 5% zu belegen ist.
Die vertikale Verrechnung innerhalb der einzelnen Zeitbänder ist analog der Laufzeitmethode vorzunehmen, wobei jedoch die risikogewichtete geschlossene Position für jedes Laufzeitband mit ei- Horizontale Verrechnung:118
Die horizontale Verrechnung zwischen den Zeitbändern und den Zonen erfolgt analog der Laufzeitmethode.
Die Eigenmittelanforderungen für das allgemeine Zinsänderungsrisiko pro Währung ergeben sich nach 119 der Durationsmethode somit aus der Summe der Nettoposition, den verschiedenen Verrechnungen und gegebenenfalls einem Zuschlag für Optionspositionen gemäss Abschnitt IV.E.c)aa), IV.E.c)bb) b. und
c. oder IV.E.c)cc).
B. Aktienkursrisiko
Für die Bestimmung der Eigenmittelanforderungen für Aktienkursrisiken sind sämtliche Positionen in 120 Aktien, Derivaten sowie Positionen, die sich wie Aktien verhalten, einzubeziehen (im Folgenden werden diese generell als Aktien bezeichnet). Ebenfalls wie Aktien zu behandeln sind Anteile von Anlagefonds, es sei denn, sie werden in ihre Bestandteile aufgesplittet und die einzelnen Bestandteile werden gemäss den Bestimmungen für die entsprechenden Risikokategorien unterlegt.
Die Eigenmittelanforderungen für Aktienkursrisiken setzen sich aus den beiden folgenden, separat zu berechnenden Komponenten zusammen:
Den Anforderungen für spezifische Risiken: Erfasst und unterlegt werden jene Risiken, die auf den 121
Emittenten der Aktie zurückzuführen sind, und nicht durch allgemeine Marktschwankungen erklärt werden können.