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Vernehmlassung 2005/78: Basel II - Umsetzung in der Schweiz · 187 Seiten
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952.xy
tiven (standby letters of credit), die nicht zur Abdeckung des Delkredererisikos dienen, gilt der Faktor 0.5,
2. wie Aval-, Bürgschafts- und Garantieverpflichtungen und übrige Verpflichtungen aus Akkreditiven (standby letters of credit), die zur Abdeckung des Delkredererisikos dienen, gilt derFaktor 1.0;
f. für alle übrigen Eventualverpflichtungen gilt der Faktor 1.0.
4 Zur Berechnung des Kreditäquivalentes gelten unter dem internationalen Standardansatz folgende Kreditumrechnungsfaktoren:
a. für Kreditzusagen,
1. wie „Note Issuance Facilities“, „Revolving Underwriting Facilities“ und ähnliche Instrumente mit fester Verpflichtung bis zu einer Ursprungslaufzeit von einem Jahr, gilt der Faktor 0.2,
2. wie „Note Issuance Facilities“, „Revolving Underwriting Facilities“ und ähnliche Instrumente mit fester Verpflichtung mit einer Ursprungslaufzeit von mehr als einem Jahr, gilt der Faktor 0.5,
3. die jederzeit und ohne Auflagen wie zum Beispiel vorherige Notifikation kündbar sind, oder die automatisch nichtig werden, wenn sich die Bonität des Schuldners verschlechtert, gilt der Faktor 0;
4.
b. für selbstliquidierende Gewährleistungen aus Waren-Handelsgeschäften wie zum Beispiel Verpflichtungen aus Warenakkreditiven gilt der Faktor 0.2;
c. für Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen auf Aktien und andere Beteiligungstitel gilt der Faktor 1.0;
d. für Gewährleistungen wie Bietungsgarantien (bid bonds), Lieferungs- und Ausführungsgarantien (performance bonds) sowie leistungsbezogene Anzahlungsgarantien und übrige Gewährleistungen, wie Aval-, Bürgschafts- und Garantieverpflichtungen und übrige Verpflichtungen aus Akkreditiven (standby letters of credit) gilt der Faktor 0.5;
e. für alle übrigen Eventualverpflichtungen gilt der Faktor 1.0.
Art. 39 Berechnungsansätze für Derivate
Bei Anwendung des SA-CH, des SA-BIZ oder des IRB (Artikel 29) können die Kreditäquivalente für Derivate nach den folgenden Methoden berechnet werden:
a. der Marktwertmethode;
b. der Standardmethode; oder
c. der EPE-Modellmethode.