Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2006/8: Vereinbarung zwischen dem Bund und den Kantonen über den Aufbau von Masterstudiengängen an Fachhochschulen (Fachhochschulmastervereinbarung) · 11 Seiten
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Fachhochschulmastervereinbarung; Erläuternder Bericht für die Anhörung
E. Personelle und finanzielle Auswirkungen
Das BBT plant in der BFI-Botschaft 2008-2011 eine zusätzliche, bis Ende 2011 befristete Stelle zu beantragen.
Gemäss der Botschaft zur Änderung des Fachhochschulgesetzes vom 5. Dezember 2003 (BBl 2003, 145, 165) wird davon ausgegangen, dass 25% der Studierenden in den Bereichen Technik (ohne Architektur), Wirtschaft, soziale Arbeit und Design und 70% in den Bereichen Gesundheit, bildende Kunst, Musik und Architektur einen Masterabschluss anstreben. Auf der Basis der prognostizierten Erstabschlüsse (vgl. ausführlich Tabelle 2, BBl 2003, 145, 166) und des angenommenen prozentualen Anteils Masterstudierenden werden die Masterstudiengänge für die Einführung des Bologna-Systems 2009 erstmals kostenrelevant (5 Mio. Fr.). Die Kosten für das System werden voraussichtlich im Jahre 2010 auf 55 Millionen Franken steigen und dürften sich in dieser Grössenordnung, in Abhängigkeit der Studierendenzahlen, einpendeln. Dem Bund erwachsen bei diesen Annahmen im Jahre 2009 rund 2 Millionen Franken und ab 2010 jährliche Zusatzkosten von 20 Millionen Franken. Die Kosten für 2009 sind in der Finanzplanung 2009 eingestellt.
Die Fachhochschulmastervereinbarung stellt mit den Anforderungen an die Bewilligung von Masterstudiengängen ein effizientes und geeignetes Mittel dar, um die in der Botschaft vorgesehenen Kosten im Rahmen der bewilligten Kredite zu halten und eine Gesamtsteuerung des Angebots zu ermöglichen.