Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2006/92: Verordnung über die Steuerleichterungen zugunsten von Unternehmen in den wirtschaftlichen Erneuerungsgebieten und Verordnung über die Festlegung der wirtschaftlichen Erneuerungsgebiete · 18 Seiten
Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 10Fedlex · Erläuternder Bericht
Economic Research
Abgrenzungsvarianten für Die Gruppe strukturschwacher Regionen wurde im Rahmen der Festlegung von drei möglichen die Förderung Abgrenzungsvarianten für die Förderung nach dem Grad ihrer Strukturschwäche in drei Gruppen
unterteilt (Abbildung 5 bis 7). Die Minimalvariante enthält Gebiete mit den niedrigsten Werten des Indikators zur Regionalentwicklung. Für die mittlere Variante wird der Kreis dieser "strukturschwächsten" Regionen erweitert auf Gebiete mit etwas höheren aber immer noch deutlich unterdurchschnittlichen Indikatorwerten, während in der Maximalversion sämtliche Regionen unterhalb des nationalen Durchschnitts berücksichtigt werden. Zur Festlegung der Grenzwerte für die drei Varianten wurde die Verteilung der Indikatorwerte berücksichtigt. Eine gewisse Abweichung vom Mittelwert in einer Verteilung ist als "normal" anzusehen. Für die Festlegung der Grenzwerte wurde daher als Anhaltspunkt genommen, wie weit einzelne Werte ausserhalb dieser normalen Variation um den Durchschnitt liegen. Hierfür wurden die Indikatorwerte unter Berücksichtigung der normalen Abweichung vom Mittelwert standardisiert. Aus den standardisierten Werten ergibt sich eine Normalverteilung, wobei die Lage der Regionen in dieser Verteilung das Ausmass ihrer Abweichung vom Durchschnitt darstellt. Dieser Normalverteilung wurden Grenzwerte für die Varianten entnommen. Für die Minimalvariante mit stark unterdurchschnittlicher Regionalentwicklung wurde ein Grenzwert gewählt, unterhalb dessen in der Standardnormalverteilung 20% der Fälle liegen. Für die mittlere Variante beträgt der Grenzwert 30%, in der Maximalvariante wurden sämtliche unterdurchschnittlichen Regionen berücksichtigt.
Abgrenzung nach Regio- Die Minimalvariante umfasst rund 19% der Regionen mit einem Anteil an der Gesamtbevölkenalentwicklung –Minimal- rung der Schweiz von 5.8% und damit vorwiegend sehr ländlich periphere Gebiete (Abbildung variante 8), die geringe Bevölkerungszahl ergibt sich naturgemäss, da strukturschwache Regionen in der
Regel dünn besiedelt sind.
Abbildung 5
Regionalentwicklung –Minimalvariante
MS-Regionen nach Indikator der Regionalentwicklung
Quelle: Credit Suisse Economic Research, Geostat