Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2006/92: Verordnung über die Steuerleichterungen zugunsten von Unternehmen in den wirtschaftlichen Erneuerungsgebieten und Verordnung über die Festlegung der wirtschaftlichen Erneuerungsgebiete · 18 Seiten
Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 14Fedlex · Erläuternder Bericht
Economic Research
1.4 Wirtschaftsschwerpunkte nach Zielvorgabe der Förderung
Regionen mit Schwerpunkt Laut der gesetzlichen Vorgabe soll die Förderung den Wirtschaftsbereichen Industrie und pro-Industrie und/oder Unter- duktionsorientierten Dienstleistungen zugute kommen. Um möglichst grosse Effekte auf die nehmensdienstleistungen Wirtschaftsentwicklung zu erzielen, sollen Regionen mit einer Wirtschaftsstruktur berücksichtigt
werden, welche aufgrund ihrer industriellen Ausrichtung von Strukturwandel betroffen sind und über eine Basis für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung verfügen. Ziel dieses Analyseschrittes war daher, Gebiete mit ländlich peripherem Charakter und ohne überdurchschnittlichen Beschäftigtenanteil in den genannten Bereichen auszuschliessen.
Lokationsquotient für In- Von einem Schwerpunkt einer Region in einem Wirtschaftsbereich kann ausgegangen werden, dustrie und Unternehmens- wenn der Beschäftigtenanteil des Bereichs über dem Beschäftigtenanteil im nationalen Durchdienstleistungen schnitt liegt. Um entsprechende regionale Schwerpunkte für Industrie und/oder Unternehmens-
dienstleistungen zu identifizieren, wurde der Lokationsquotient der Beschäftigten in den relevanten Wirtschaftsbereichen für alle Regionen berechnet. Er repräsentiert das Verhältnis des Beschäftigtenanteils einer Region im jeweiligen Wirtschaftsbereich in Relation zum Beschäftigtenanteil der Gesamtschweiz. Erreicht der Lokationsquotient Werte über 1, liegt ein entsprechender Schwerpunkt vor und die Region weist sich damit als potenzielle Förderregion aus. Regionen, auf welche dieses Kriterium nicht zutrifft, wurden im Anschluss an diesen Analyseschritt aus dem Kreis der Förderregionen ausgeschlossen.
Potenzielle Förderregionen Für die Minimalvariante reduzieren sich durch die Analyse die potenziellen Förderregionen insbe-Minimalvariante sondere um einige Berggebiete bzw. touristisch geprägte Regionen (Abbildung 9), wodurch
etwa 12% der Regionen und 4.4% der Bevölkerung eingeschlossen würden.
Abbildung 9
Potenzielle Förderregionen –Minimalvariante
Strukturschwache Regionen mit Schwerpunkt in Industrie/Unternehmensdienstleistungen
Quelle: Credit Suisse Economic Research, Geostat