Vorlage und Bericht
Vernehmlassung 2007/115: Bericht zur Sanierung der Pensionskasse SBB · 57 Seiten
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1.3 Gegenwärtige finanzielle Situation
Die PK SBB wies bei einem technischen Zinssatz von 4% Ende 1999 einen Deckungsgrad von 102,2% und Ende 2000 einen Deckungsgrad von 100% aus. In den folgenden Jahren sank aufgrund der anhaltenden Börsenbaisse der Deckungsgrad und erreichte 2002 mit 83,2% den bisher tiefsten Wert. Anschliessend erholte sich der Deckungsgrad entsprechend der Entwicklung an den Finanzmärkten leicht und lag per Ende 2006 bei 86,5%. Anfang 2007 wurde ein Teil des SBB-Sanierungskonzeptes umgesetzt (vgl. Ziffer 1.5.), was den Deckungsgrad sprunghaft auf 94,5% ansteigen liess. Im Verlauf des Jahres 2007 ging der Deckungsgrad der PK SBB infolge ungenügender Anlageerträge erneut auf 92,4% zurück.
Grafik 1: Entwicklung des Deckungsgrades in %
Entwicklung des De ckungsgrade s in %
120
100 102.2100
100 93.1 94.5 92.4 84.9 86.8 86.5
83.2 83.4
80
60
40
20
0
Jahr
01.01.199931.12.199931.12.200031.12.200131.12.200231.12.200331.12.200431.12.200531.12.200601.01.200731.12.2007
Bei der Beurteilung dieses tiefen Deckungsgrades muss berücksichtigt werden, dass die PK SBB mit rund 52 Prozent (Ende 2007) einen überdurchschnittlich hohen Rentneranteil aufweist. Im schweizerischen Durchschnitt beträgt dieser rund 21 Prozent. Wird der Rentneranteil in Bezug auf das Vorsorgekapital gemessen, beträgt er sogar 63 Prozent (Ende 2007). Je grösser der Rentneranteil einer Kasse ist, desto schwieriger ist sie im Falle einer Unterdeckung zu sanieren, da die Rentner nur unter sehr restriktiven Bedingungen zur Sanierung beigezogen werden können.
Aufgrund der anhaltenden Börsenkrise in den ersten Monaten des Jahres 2008 ist der Deckungsgrad unter 90% gefallen. Einen auf Monatsbasis errechneten Deckungsgrad weist die PK SBB nicht aus.