Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2007/2: Nationale Strategie „eHealth“ · 56 Seiten
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4 Vision und Handlungsfelder
4.1 Die Vision
Die vorliegende Strategie „eHealth” ist kein fertiger Umsetzungsplan. Vielmehr Flexibel bleiben zeigt sie, welche Handlungsfelder aus heutiger Sicht prioritär bearbeitet wer-
den müssen und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Die Umset-
zung und Weiterentwicklung der Strategie ist ein Multiprojektmanagement, das
evolutionär angegangen werden muss. Evolutionäre Projekte bauen auf dem
Vorhandenen auf, reagieren umgehend auf Veränderungen, beziehen Erfah-
rungen direkt ein, nutzen aktiv Freiräume und erproben auf der Basis des er-
reichten Entwicklungsstandes weitere Neuerungen. Dieses Vorgehen drängt
sich aus vier Gründen auf:
¾ Im Gesundheitswesen herrscht ein ständiger Strukturwandel;
¾ Die Aufgabenstellungen sind nterdisziplinär und zunehmend internati-
onal;
¾ Der Projektgegenstand verändert und erweitert sich laufend (zum Bei-
spiel veränderte Ansprüche und Prioritäten der Akteure, Entwicklung
der IKT);
¾ Gesetzliche Rahmenbedingungen ändern sich.
Die Vision umschreibt die übergeordnete Idee. Die Handlungsfelder und Ziele Übergeordnete können bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie den veränder- Idee ten Bedürfnissen und Rahmenbedingungen angepasst werden – die Vision
sollte dabei als Richtschnur dienen und längerfristig Bestand haben.
„Die Menschen in der Schweiz können im Gesundheitswesen den Fach- Die Vision leuten ihrer Wahl unabhängig von Ort und Zeit relevante Informationen über ihre Person zugänglich machen und Leistungen beziehen. Sie sind aktiv an den Entscheidungen in Bezug auf ihr Gesundheitsverhalten und
ihre Gesundheitsprobleme beteiligt und stärken damit ihre Gesundheits-