Vorlage und Bericht

Vernehmlassung 2007/73: Ausführungsbestimmungen zur Agrarpolitik 2011: Zweites Verordnungspaket · 188 Seiten

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Direktzahlungsverordnung

Für die übrigen Raufutter verzehrenden Nutztiere wird die bisherige Methode in Bst. b unverändert weitergeführt. Die Berechnung wird von der Stelle durchgeführt, die mit der Führung der TVD beauftragt ist (Identitas AG).

Tabelle 1: Beispiel für die Berechnung des massgebenden Bestandes anhand der TVD-Daten

(Tiertage pro Kategorie / Tage des Jahres * GVE Faktor der Kategorie)

Tier Kategorien Total Total

von bis Tage Tage Tage Tage Tage Tage Tage GVE

CH111111 Blüemli 20.10.06 01.05.06 30.04.07 120 73 193 0.09 CH111112 Stern 01.03.06 01.05.06 30.04.07 59 245 61 365 0.28 CH111113 Bella 20.04.05 01.05.06 18.05.06 18 18 0.02 CH111113 Bella 20.04.05 18.09.06 30.04.07 225 225 0.25 CH111114 Sonne 20.09.04 09.11.06 01.05.06 18.05.06 2 16 18 0.03 CH111114 Sonne 20.09.04 09.11.06 18.09.06 30.04.07 3 52 170 225 0.55 CH111115 Stella 15.12.01 13.04.04 01.05.06 30.04.07 365 365 1.00 CH111116 Emme 14.12.01 01.04.04 01.05.06 30.04.07 365 365 1.00 CH111117 Halma 16.12.01 06.04.04 21.01.07 30.04.07 100 100 0.27

Total 9 179 318 309 68 170 830 1874 3.50 GVE 0.05 0.26 0.34 0.11 0.47 2.27 3.50 *

* massgebende GVE

Art. 29a Massgebender Tierbestand und Beitragsanspruch bei Tieren der Pferdegattung, Schafen,

Ziegen, Bisons, Hirschen, Lamas und Alpakas

Bei den anderen Raufutter verzehrenden Nutztieren (inklusive Bisons) wird die bisherige Methode unverändert weitergeführt. Die Anforderungen betreffend ununterbrochener Haltungsdauer für andere RGVE während der Winterfütterungszeit wird unverändert weitergeführt.

Art. 30 Beitragsbegrenzung

Abs. 1bis

Neu wird die Mais- und Futterrübenfläche gemäss Botschaft zur AP 2011 bei der Beitragsbegrenzung (Förderlimite) angerechnet. Da für diese Flächen gleichzeitig Zusatzbeiträge für die offene Ackerfläche ausgerichtet werden, ist der Zusatz auf die Hälfte der Werte bei der Grünfläche begrenzt.

Auf einer ha Grünfläche werden maximal für 2 GVE RGVE-Beiträge ausgerichtet. Dies entspricht einem Betrag von Franken 1'320.- je ha (2*660.-). Auf einer ha Maisfläche wird der Zusatzbeitrag sowie neu für 1 GVE der RGVE-Beitrag ausgerichtet. Dies entspricht einem Beitrag von 1'260 Franken je ha (600+660). Für eine vom Milchabzug betroffen RGVE sieht die Situation wie folgt aus: Pro ha Grünfläche: 2*430 Franken = 860 Franken/ha, pro ha Maisfläche: 600+430 Franken = 1'030 Franken/ha.

Abs. 2

Der Sömmerungszuschlag für die auf anerkannten Sömmerungsbetrieben gesömmerten Raufutter verzehrenden Nutztiere wird weitergeführt.