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Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 64 Seiten

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 Die Alkoholpolitik muss unter anderem mittels gezielter Koalitionsbildung unter den an einer griffigen Alkoholprävention interessierten Kreisen einen höheren Stellenwert in Gesellschaft, Politik/Verwaltung und Wirtschaft erlangen.

 Die Öffentlichkeitsarbeit hat zu gewährleisten, dass die bestehenden Betreuungs- und Unterstützungsangebote bei Personen mit Alkoholproblemen und den Mitbetroffenen bekannt sind und der Zugang zu Informationen und Hilfsangeboten für alle Bevölkerungskreise sichergestellt ist.

 Die Bevölkerung und das Gemeinwesen müssen unter anderem über die Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung von Alkoholkranken angehalten werden.

Kommentar Massnahmen im Handlungsbereich „Information und Öffentlichkeitsarbeit“

gehören zu den zentralen Begleitinstrumenten des NPA und sind wichtige Eckpfeiler der Umsetzungsplanung (vgl. Kap. 6). Mit einer stärkeren Bündelung der Kräfte bei der Herstellung von Informationsmaterialien für die Alkoholprävention sollen Ressourcen für die Weiterbearbeitung und Umsetzung des NPA freigesetzt werden können.

5.2.6 Institutionelle Zusammenarbeit

Gegenstand Im Handlungsfeld „Institutionelle Zusammenarbeit“ geht es um alle Anstren-

gungen, welche die Zusammenarbeit der Akteure in der Alkoholpolitik verbessern, die vorhandenen Synergien optimal nutzen und den Transfer von Know-how gewährleisten.

Strategische Bezüglich der Kooperation unter den verschiedenen Akteuren sind folgende Stossrichtungen Stossrichtungen weiterzuverfolgen:

 Der Bund (Federführung BAG) hat die Koordination, den Erfahrungsaustausch sowie die Qualitätssicherung und die Nutzung von Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren im Alkoholbereich zu fördern und nutzt dabei bereits funktionierende Netzwerke.

 Die Kantone entwickeln geeignete Programme zur Umsetzung der Alkoholpolitik und schaffen tragfähige Strukturen für die Zusammenarbeit der Akteure; dabei sind die Erfahrungen der bereits heute in der Alkoholpolitik aktiven Kantone zu nutzen.

 Die Akteure der Alkoholprävention sind in die Gestaltung der Alkoholpolitik einzubinden und sie bemühen sich, ihre Tätigkeiten danach auszurichten.

 Auftrag, Zusammensetzung und Funktionsweise der EKA sowie deren Einbindung in die Alkoholpolitik sind zu optimieren.

NPA 2008 – 2012