Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 62 Seiten

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mus und die Hektik im BAG, welche nun auch das Thema Alkoholkonsum erfasse, unbegründet. Mehrfach wird zudem kritisiert, das NPA setze Alkohol mit illegalen Drogen gleich (Centre Patronal, Chambre vaudoise des arts et métiers, Communauté interprofessionnelle des vins de Genève, Schweizerischer Weinbauernverband SWBV/FSV).

3.3 Programmphilosophie

Zur Programmphilosophie äussern sich 15 Stellungnahmen.

Die Programmphilosophie wird grossmehrheitlich ohne Vorbehalte unterstützt (12 von 15

Stellungnahmen). Diese wird unter anderem als klar, umfassend und unmissverständlich bezeichnet.

Drei Stellungnahmen melden Vorbehalte an (3 von 15): Für NW und ZG geht die Programmphilosophie zu wenig weit: Es reiche nicht aus, bestehende gesetzliche Vorschriften zu vollziehen, der Jugendschutz müsse verstärkt werden. Für ZG fehlt zudem der Hinweis auf die Eigenverantwortung der BürgerInnen, die das NPA stärken solle. Die Suchthilfe Aargau (ags)bemerkt, dass die Nennung der Gesundheitskosten bei der Programmphilosophie fehle.

3.4 Vision

Vision: „Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.“

Zur Vision äussern sich 44 Stellungnahmen.

Die Vision wird in den Stellungnahmen beinahe einhellig unterstützt (40 von 44). Eine Minderheit der Stellungnahmen unterstützt wird die Vision partiell (3 von 44). So

kritisiert die SVM, dass die Vision auf Zahlen gründe, die nicht wissenschaftlich erhärtet seien. Die EKKJ möchten in der Vision deutlicher sehen, dass Alkoholpolitik als Teil einer integralen Suchtpolitik zu verstehen ist. Die Privatklinik Meiringen/SGPP findet, die Vision müsse griffiger und kürzer gestaltet werden, sonst sei sie unbrauchbar für die Öffentlichkeit.

Abgelehnt wird die Vision in einer Stellungnahme (1 von 44). Einzig die EDU lehnt die

Vision in der gegenwärtigen Formulierung ab, da diese nicht für Jugendliche gelten könne, für die Abstinenz erstrebenswert sein müsse.

3.5 Strategie

Zur Strategie äussern sich 26 Stellungnahmen.