Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2008/113: Teilrevision der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV), der Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) und der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) · 147 Seiten

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im Rahmen einer möglichen Tarifierung berücksichtigt werden.

3 Zu begrüssen ist, dass die Überprüfung der ärztlichen Aufträge und ZH

Anordnungen von Spitex-Pflegeleistungen von voraussichtlich mehr als

60 Stunden pro Quartal durch Vetrauensärztinnen- und ärzte neu als

„Kann-Bestimmung― formuliert ist. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt,

dass die Grenze bei 60 Stunden zu tief angesetzt ist, weshalb bean-

tragt wird, diese auf 90 Stunden anzuheben.

1 und Die GDK ist mit der Änderung einverstanden, da es sich um eine ge- GDK 2 rechtfertigte technische Änderung handelt, weil „Tarifverträge― enfallen.

3 Die GDK ist mit der Änderung sehr einverstanden: die Anpassung ist GDK, UR

höchst sinnvoll (Kann- statt Muss-Formulierung) und erlaubt eine Ent-

krampfung zwischen den Pflegebedürftigen und den Versicherern.

Teilweise wird heute auf Pflegebedürftige zu Hause, die einen Pflege-

bedarf von über 60 Stunden pro Quartal aufweisen, Druck ausgeübt,

ins Pflegeheim zu gehen. Die Kann-Formulierung zur Überprüfung des

Leistungsauftrags ist eine minimale Antwort auf diese ungerechtfertigte

aber offenbar nicht unübliche Praxis.

Die Einschränkung der ambulant erbrachten Anzahl Stunden ist jedoch

für die Akut- und Überganspflege zu streichen, d.h. die Bestimmung ist

nur für die Langzeitpflege anwendbar. Die Einschränkung der Anzahl

Stunden auf ein Quartal ist in der Akut- und Übergangspflege unsach-

gemäss, da diese nur während einer kürzeren Zeit erbracht wird. Auch

soll kein Signal gesetzt werden, wonach die Intensität der Akut- und

Übergangspflege a priori limitiert werden soll, zumal teilweise eine

überdurchschnittlich hohe Pflegeintensität zu erwarten ist.

3 60h-Regel: Diese Limite hat sich in der Praxis als überholt herausge- Spitex BE

stellt: Eine Heraufsetzung auf 90h pro Quartal ist nötig.

3 Der Kanton Uri verweist auf die Stellungnahme der GDK. UR

Durch die substantiellen Abweichungen der Anträge des Kantons Lu- LU zern zu denjenigen Anträgen der GDK in den Art. 7 und 7c KLV werden

die Änderungsanträge der GDK obsolet.

3 Le canton de GE propose la modification suivante : GE

'Les prescriptions ou les mandats médicaux peuvent être examinés par

le médecin-conseil (article 57 L4Mal) lorsqu'ils prévoient plus de 90

heures de soins par trimestre. Lorsqu'ils prévoient moins de 90 heures

de soins par trimestre, ils sont examines par sondages. "

Cette proposition est motivée par le fait que dans la pratique, cette li-

mite est toujours dépassée en raison de la complexité des situations et

en raison des sorties plus précoces des hôpitaux, qui elles sont dues a

l'application d'un nouveau mode de tarification, les APDRG.

1 Dans la procédure de contrôle et de conciliation, ouvrir le partena- AVIVO, VA-

riat aux patients et à leurs associations. SOS

Les fournisseurs de soins et les assureurs ne peuvent rester les seuls

partenaires de cette procédure de contrôle et de conciliation.

L’ordonnance doit préciser comment le partenaire primordial, qui est le

patient, peut participer à cette procédure, directement ou indirectement

par des représentants des assurés.

3 1ère phrase : Pour des prestations appropriées et le droit à AVIVO, FA-

l’information pour les patients. SOS

Le contrôle doit aussi porter sur le caractère approprié des prestations;

les contrôles de l’adéquation et de l’économicité ne suffisent pas. De

plus, il faut faire suivre cette phrase par la suivante : „ Le patient et ses

proches ont le droit d’être informés sur cette évaluation et peuvent

donner leur avis.

2ème phrase : La limite du nombre d’heures prévue doit être non uniforme et plus élevée.