Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2008/17: Bundesgesetz über Prävention und Gesundheitsförderung (Präventionsgesetz) und Bundesgesetz über das Schweizerische Institut für Prävention und Gesundheitsförderung · 74 Seiten

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von nichtübertragbaren und psychischen Krankheiten und in der Gesundheitsförderung eine zentrale Rolle zu. Darüber hinaus sind die Kantone für den Vollzug des Epidemien-, des Betäubungsmittel- wie auch des Arbeitsgesetzes zuständig. Auf der Umsetzungsebene hat die föderale Struktur der Schweiz zu einem reichen Erfahrungsschatz in Bezug auf die Konzeption und Umsetzung von konkreten Präventions- und Gesundheitsförderungsmassnahmen geführt, die den unterschiedlichen kantonalen und kommunalen Bedürfnissen Rechnung tragen.

Tabelle 1: Akteure auf Bundesebene Institution Grundlagen Rechtsform Themen

Bundesamt OV-EDI, Einheit der übertragbare Krankheiten,

für Gesundheit Spezialgesetze Zentralverwaltung Drogen-, Alkohol- und

Tabakprävention, Ernährung und Bewegung, Migration und Gesundheit

Bundesamt für BG Turnen und Einheit der Bewegungsförderung

Sport Sport Zentralverwaltung

Bundesamt für IVG (Art. 74) Einheit der Subventionen an Gesundheits-Sozialversicher- AHVG (Art. 101bis) Zentralverwaltung ligen

ungen

Bundesamt für OV-UVEK, Einheit der Verhütung von Verkehrs-Strassen SVG, Art. 2a Zentralverwaltung unfällen

Bundesamt für OV-EVD, Tierseu- Einheit der Überwachung und Bekämp-Veterinärwesen chengesetz Zentralverwaltung fung von Zoonosen

Direktion für OV-EDA, Einheit der Prävention und Gesundheits-Entwicklung und BG über die internat. Zentralverwaltung förderung in der internationa-Zusammenarbeit Entwicklungs- len Zusammenarbeit und

zusammenarbeit humanitären Hilfe

Eidg. OV-EFD, Öffentlich-rechtliche Alkoholprävention

Alkoholverwaltung AlkG, Art. 43a Anstalt

Eidg. Koordinati- UVG, Art. 85 Ausserparlamentari- Arbeitssicherheit (Verhütung onskommission für sche Verwaltungs- von Berufsunfällen und Arbeitssicherheit kommission Berufskrankheiten)

Fonds für Unfallverhütungsbei- Öffentlich-rechtliche Verhütung von Verkehrs-Verkehrssicherheit tragsgesetz Anstalt unfällen

Krankenkassen KVG, Art. 19 und 26 Verein, Stiftung, Träger der Stiftung Gesund-

AG, Genossenschaft heitsförderung Schweiz,

oder öffentliche Finanzierung von Leistungen Kasse der medizinischen Prävention Schweizerische UVG, Art. 88 Privatrechtliche Verhütung von Haushalts-, Beratungsstelle für Stiftung Freizeit- und Verkehrsunfällen Unfallverhütung

Schweizerische UVG, Art. 61 Öffentlich-rechtliche Arbeitssicherheit, betriebliche Unfallversiche- Anstalt Gesundheitsförderung, Verrungsanstalt hütung von Freizeitunfällen Staatssekretariat OV-EVD Einheit der Gesundheitsschutz am Arfür Wirtschaft ArG, STEG Zentralverwaltung beitsplatz, betriebliche

Gesundheitsförderung

Stiftung Gesund- KVG, Art. 19 Privatrechtliche Ernährung und Bewegung, heitsförderung Stiftung psychische Gesundheit,

Schweiz betriebl. Gesundheitsförderung Tabakpräventions- TStG, Art. 28, Spezialrechtlicher Tabakprävention

fonds VO über den Tabak- Fonds (Verwaltung:

präventionsfonds Fachstelle des BAG)

In der Tabelle 1 sind diejenigen Akteure dargestellt, die auf der Grundlage von bundesgesetzlichen Regelungen Massnahmen zur Krankheits- oder Unfallprävention