Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2008/32: Revision des CO2-Gesetzes · 50 Seiten
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4.1.8 Übrige Unternehmen der Privatwirtschaft
Variantenwahl
Von den 17 Stellung nehmenden Unternehmen sprechen sich 14 (AGI, carbotech, Cartaseta, Chiquita, coop, Fortisa AG, Globetrotter, KWT, MIGROS, Ropress, Siemens, Stahel&Co, Vontobel, wenger fenster) für Variante 1 und gegen Variante 2 aus.
A. und J. Stöckli AG favorisiert Variante 2.
AREVA und Stahl Gerlafingen / Swiss Steel äussern sich nicht zur Variantenwahl.
Reduktionsziel und Auslandanteil
coop bezeichnet das 20%-Ziel in Variante 1 als sehr moderat und fordert ein 30%-Ziel gemäss Subvariante als Grundlage für das internationale Verhandlungsmandat der Schweiz.
6 Unternehmen (MIGROS, Fortisa AG, KWT, Globetrotter, Stahel&Co, Vontobel) legen Wert darauf, dass das Ziel der Schweiz international abgestimmt ist. MIGROS und KWT äussern sich dabei positiv zu einem etwas ambitiöseren Ziel im Vergleich zum vorgeschlagenen Ziel in Variante 1. MIGROS befürwortet ausdrücklich die Subvariante.
3 Unternehmen (carbotech, Cartaseta, Siemens) erachten das Ziel gemäss Variante 1 als adäquat, wobei carbotech auf jeglichen Auslandanteil verzichten möchte.
4 Unternehmen (AGI, Chiquita, Ropress, wenger fenster) betrachten das in Variante 1 genannte Ziel als inadäquat, nehmen aber keine Stellung zur gewünschten Zielhöhe.
A. & J. Stöckli AG, AREVA und Stahl Gerlafingen / Swiss Steel äussern sich überhaupt nicht zur Zielhöhe.
4.1.9 Diverse Vernehmlasser
Variantenwahl
Von den 33 diversen Vernehmlassern befürworten 14 (Akademien der Wissenschaften, EKL, ethos, FVPL, Jugendherbergen, megagas.ch, MSR, OcCC, Präventionsstiftung der kantonalen Gebäudeversicherungen, Prométerre, SFV, Stadt Burgdorf, Stadt Lausanne, Stadt Zürich) die Variante 1 bei ablehnender Haltung gegenüber Variante 2. Die Akademien der Wissenschaften vertreten die Ansicht, dass ambitiösere Ziele zu setzen seien und die Zielerreichung durch verbindlichere Massnahmen garantiert werden müsse. Als Option wird ein möglichst alle Emittenten umfassendes Gesamt-Cap vorgeschlagen. AQUANOSTRA spricht sich nur vorbehältlich einer international abgestimmten Politik für Variante 1 aus.
10 weitere Vernehmlasser (Alliance Sud, arbeitskreis tourismus & entwicklung, Brot für alle, CMDG, Jugendherbergen, Justitia et Pax, noé21, oeku, sek, SKF, SVW) fordern eine im Vergleich zu Variante 1 ambitiösere Klimapolitik mit Fokus auf Inlandmassnahmen.
inTERREface spricht sich für Variante 2 und gegen Variante 1 aus. ACE und Kiechler lehnen beide Varianten ab.
5 Diverse (ECS Schweiz, Klimarappen, myclimate WEKO, WSL) nehmen zur Variantenwahl nicht explizit Stellung.
Reduktionsziel und Auslandanteil
19 Diverse (Alliance Sud, Akademien der Wissenschaften, arbeitskreis tourismus & entwicklung, Brot für alle, CMDG, EKL, ethos, Jugendherbergen, Justitia et Pax, noé21, OcCC, oeku, sek, SFV, SKF, Stadt Burgdorf, Stadt Lausanne, Stadt Zürich, SVW) sind der Ansicht, dass ein im Vergleich zu Variante 1 ambitiöseres Ziel festgelegt werden müsse. Die Städte Zürich und Lausanne befürworten beide ausdrücklich die Subvariante von Variante 1 und äussern sich auch positiv zum in Variante 2 formulierten Ziel, wobei beide den geringen Inlandteil kritisieren. SFV plädiert für Variante 1, jedoch mit dem ambitionierten Reduktionsziel von Variante 2.
15/50 274/2006-01959/27/18/I184-0363