Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2008/32: Revision des CO2-Gesetzes · 50 Seiten

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6 Emissionshandelssystem

6.1 Verknüpfung mit EU-ETS

Die Verknüpfung des schweizerischen Emissionshandelssystem mit dem EU-System unterstützen 19 Kantone (AI, AR, BE, BS, FR, GE, GL, GR, JU, NE, NW, OW, SG, SO, TI, UR, VS, ZG, ZH), 6 Parteien (CVP, CVP Frauen, EVP, FDP, glp, ufs), 8 Spitzenverbände und -organisationen (CENTRE PATRONAL, FER, FRC, HEV, SAB, SGV, Städteverband, Travail.Suisse), 19 Wirtschaftsverbände (bauenschweiz, Baumeister, FROMARTE, Handelskammer beider Basel, holzindustrie, hotelleriesuisse, ISOLSUISSE, Lignum, öbu, SBV, sia, SMU, STV, suissetec, svu, SVV, VSFU, VTS, Waldwirtschaft), 17 Energieorganisationen und -unternehmen (u.a. EV), 4 Umweltorganisationen, 6 Verkehrsorganisationen und -unternehmen, 13 Unternehmen, sowie 20 Diverse (u.a. Akademien der Wissenschaften).

Die Stellungnehmenden aus dem Energiesektor fordern die einseitige Anerkennung der europäischen Emissionsrechte, bis die Verknüpfung umgesetzt ist.

Positiv gewürdigt wird die erhöhte Liquidität und die Gleichstellung der Emissionsrechte mit inländischen Massnahmen.

3 Parteien (CSP, Grüne, SP), SGB, 2 Energieorganisationen, 7 Umweltorganisationen (u.a. Klima-Allianz), 3 Verkehrsorganisationen, sowie 7 Diverse unterstützen die Verknüpfung sofern die betroffenen Unternehmen dies als beste Variante betrachten, um massgebliche absolute Emissionsreduktionen zu erzielen und keine Nachteile in der Wettbewerbsfähigkeit befürchten.

economiesuisse, 13 Wirtschaftsverbände (AIHK, alu.ch, cemsuisse, FH, Glasfabriken, IGEB, KSE, SGCI, SWISSMEM, TVS, VSIG, VSZ, ZPK), 4 Energieorganisationen, 6 Verkehrsorganisationen wünschen eine Verknüpfung mittels bilateralem Abkommen und nicht über den vorliegenden Gesetzesentwurf. Viele unter ihnen wollen eine direkte Übernahme der EU-Richtlinien vermeiden und fordern die Streichung des Abschnitts im Gesetzesentwurf, der den Emissionshandel in Anlehnung an die EU-Richtlinie regelt. Auch VSMR und 2 Energieorganisationen unterstützen die Verknüpfung sofern die EU-Richtlinien nicht direkt übernommen werden müssen.

SWISSMEM, VSSV und Stahl Gerlafingen/Swiss Steel sehen eine Verknüpfung positiv, sofern die Rahmenbedingungen für EU-Stahlproduzenten vergleichbar sind.

Lediglich 2 Antwortende (EDU und ein Unternehmen) lehnen die Verknüpfung ausdrücklich ab. Gemäss EDU ist niemand legitimiert, CO2-Kontingente zu verkaufen oder deren Emission zu verbieten.

7 Kantone (AG, BL, LU, SH, SZ, TG, VD), 2 kantonale Konferenzen (BPUK, FDK), 2 Parteien (FPS, SVP), 3 Spitzenverbände und -organisationen (Gemeindeverband, SKS, SMV), 4 Wirtschaftsverbände (AIHK, KMU-Forum, usic, VBSA), 3 Energieorganisationen und -unternehmen, 3 Umweltorganisationen, 3 Verkehrsorganisationen und -unternehmen, 2 Unternehmen, 5 Diverse nehmen zum Emissionshandel für Unternehmen keine Stellung.

6.2 Qualitätsstandards für ausländische Zertifikate

8 Kantone (BS, FR, GE, GL, JU, NW, TI, UR), 6 Parteien (CSP, CVP Frauen, glp, Grüne, SP, ufs), 6 Spitzenverbände und -organisationen (FRC, HEV, SGB, SKS, Städteverband, Travail.Suisse), 8 Wirtschaftsverbände (FROMARTE, holzindustrie, ISOLSUISSE, Lignum, sia, suissetec, svu, VSFU), 11 Energieorganisationen und -unternehmen, 10 Umweltorganisationen (u.a. Klima-Allianz), 3 Verkehrsorganisationen und -unternehmen, 11 Unternehmen, sowie 17 Diverse fordern, dass die Schweiz Zertifikate aus CDM-Projekten einer zusätzlichen Qualitätsprüfung nach nationalen Standards unterzieht.

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