Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2009/120: Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011 · 144 Seiten
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Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011
Abbildung 12 Entwicklung des Ressourcenindex der im Härteausgleich anspruchsberechtigten Kan-
tone seit 2004/2005
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Veränderung '04/'05 - '08 Veränderung '04/'05 - '09 Veränderung '04/'05 - '10
Tabelle 28 Entwicklung des Ressourcenindex der im Härteausgleich anspruchsberechtigten Kan-
tone seit 2004/2005
Indexpunkte
Referenzjahr 2004/2005 2008 2009 2010 Zahlungen Bemessungsjahre 1998-2001 2003-2004 2003-2005 2004-2006 Härte-Veränderung Veränderung Veränderung ausgleich* Index Index zu '04/'05 Index zu '04/'05 Index zu '04/'05
Bern 74.0 77.3 3.4 77.1 3.2 76.5 2.6 -36'041 Luzern 77.0 77.0 0.0 76.5 -0.5 75.5 -1.5 -17'857 Obwalden 67.0 67.4 0.5 66.1 -0.9 70.7 3.8 -8'898 Glarus 96.1 69.8 -26.3 69.0 -27.1 67.6 -28.5 -7'521 Freiburg 74.9 75.6 0.7 73.6 -1.3 70.9 -4.0 -133'273 Schaffhausen 92.9 96.6 3.8 96.2 3.4 95.7 2.9 -5'402 Neuenburg 91.0 96.9 6.0 97.6 6.7 95.2 4.3 -106'018 Jura 66.5 69.0 2.5 67.4 0.9 65.1 -1.4 -18'247
* In 1000 Franken. Die Zahlungen aus dem Härteausgleich bleiben in den ersten acht Jahren gleich
Entwicklung der standardisierten Steuererträge vor und nach Ausgleich
Auch die Untersuchung des standardisierten Steuerertrags (SSE) pro Einwohner vor und nach dem Ressourcenausgleich zeigt keinen eindeutigen Trend. Wie aus Abbildung 13 ersichtlich, war der SSE pro Einwohner vor Ressourcen- und Härteausgleich in fünf Kantonen leicht stärker angestiegen als der SSE pro Einwohner nach Ressourcenausgleich, wobei in Bern und Schaffhausen die Unterschiede sehr gering sind. Dabei handelt es sich um diejenigen Kantone, welche seit der Globalbilanz 2004/05 einen Anstieg im Ressourcenindex verzeichneten. Ohne Ressourcenausgleich wären somit die SSE pro Einwohner stärker gestiegen als mit Ausgleich, was bedeutet, dass die Ausgleichswirkung – systemkonform – geringer geworden ist. In den vier restlichen Kantonen Luzern, Glarus, Freiburg und Jura, die einen Rückgang beim Ressourcenindex verzeichneten, war die Veränderung der SSE pro Einwohner nach Ressourcenausgleich hingegen höher als bei den SSE pro Einwohner vor Ressourcen- und Härteausgleich. Am deutlichsten ist dies bei Glarus der Fall. Ohne Ausgleich wäre in diesem Kanton der standardisierte Steuerertrag pro Einwohner 2010 im Ver-