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Vernehmlassung 2009/141: Bericht zur Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz · 71 Seiten
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(Personenkilometer), der Strassengüterverkehr um 130% (Tonnenkilometer) zugenommen. Heute werden auf dem Schweizer Nationalstrassennetz jährlich zwischen 7000 und 8000 Staustunden infolge Verkehrsüberlastung registriert34. Insgesamt haben die Strassenbenützer 2005 schätzungsweise 35 Mio. Stunden im Stau zugebracht – das sind 75% mehr als 1995. In monetarisierter Form entspricht dies Kosten von rund 1,25 Mrd. CHF. Zusammen mit Energie-, Umwelt- und Unfallkosten in Höhe von rund 220 Mio. CHF belaufen sich die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten der Verkehrsstaus auf knapp 1,5 Mrd. CHF respektive 0,33% des BIP35. Abb. 3 zeigt die durchschnittliche tägliche Belastung des Nationalstrassennetzes:
Abb. 3: durchschnittlichen Tagesverkehr auf den Schweizer Nationalstrassen, 2007
Das grösste Staurisiko auf den Schweizer Nationalstrassen herrscht in den grossen Agglomerationen, wo sich Lokal-, Regional- und Transitverkehr überlagern, sowie auf den Hauptachsen zwischen den grossen Agglomerationen – vor allem dort, wo sich mehrere Magistralen auf derselben Strecke überlagern und/oder gleichwertige Ausweichrouten fehlen, beispielsweise auf den Abschnitten Luterbach–Härkingen–Wiggertal (A1/A2), Baden–Zürich– Winterthur (A1/A3/A4) oder Genève–Lausanne (A1).
Die Sicherheit im Strassenverkehr konnte in den letzten Jahren markant verbessert werden36; daran hatten auch Infrastrukturmassnahmen ihren Anteil. Dagegen hat die Häufigkeit
34 Das Total der Jahresstaustunden auf Schweizer Nationalstrassen hat bis zum Jahr 2002 stark zugenommen und sich seither stabilisiert; rund 70% davon sind auf Verkehrsüberlastung zurückzuführen. Im Jahr 2007 entfiel der grösste Teil Staustunden infolge Verkehrsüberlastung (je 2500) auf die beiden Hauptachsen A1 und A2.
35 Vgl. Bundesamt für Raumentwicklung (2007), Staukosten des Strassenverkehrs in der Schweiz
36 Die Anzahl der bei Strassenverkehrsunfällen Getöteten nahm von 954 im Jahr 1990 auf 370 im Jahr 2006 ab.